12 Jul

Recap Netzwerktreffen 11.07.17

Besucher, Inhalte, Tipps: Das war das Netzwerktreffen vom 11. Juli 2017.

Beim Netzwerktreffen im Juli stellt sich außerdem u. a. der Jugendmigrationsdienst vor.

Claudia Retzer / Ingo Nahrstedt
Glasowerstr. 18
D – 12051 Berlin
Tel. 030/60975967
Fax 030/62008620
Claudia.Retzer@internationaler-bund.de
i.nahrstedt@diakoniewerk-simeon.de

Jugendmigrationsdienste unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integration. Beide Jugendmigrationsdienste (Diakoniewerk Simeon gGmbH und Internationaler Bund, Berlin- Brandenburg gGmbH) bieten gemeinsam Beratung und Unterstützung für junge Menschen mit Migrationshintergrund (bis 27 Jahre) und ihrer Familien in der Jugendberufsagentur Neukölln und im Jugendberatungshaus Neukölln an. Insbesondere ansprechen, wenn es um Bewerbungsunterlagen, Praktika, Schule, Ausbildung und Jobs geht. Bei allen anderen Themen wissen Claudia und Ingo allerdings auch zumindest, an wen Ihr Euch am besten wendet. Die Beratung ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus der Jugendlichen und jungen Erwachsenen möglich. Bitte für Termin vorher anrufen.

JAZ – Jugendausbildungszentrum in Berlin

http://www.ausbildung-jaz.de
Ansprechpartnerin: Doris Leymann (Doris.Leymann@ba-sz.berlin.de )

Das Angebot des JAZ richtet sich an junge Menschen , die aufgrund ihrer sozialen, schulischen und psychischen Defizite Anspruch auf Jugendhilfeleistungen haben und die wegen ihrer Benachteiligung ohne diese Maßnahme keine oder kaum eine Chance hätten, eine qualifizierte Berufsausbildung zu erhalten. Angeboten werden für 118 Jugendliche Ausbildungsplätze in 7 Handwerksberufen. 

Zielgruppe: Jugendliche, die Jugendberufshilfe nach SGB VIII §13,2 erhalten können, also sozial benachteiligt und/oder individuell beeinträchtigt sind, etwa, weil Suchtproblematiken, Depressionen oder auch eine Psychose vorliegen. Die Jugendlichen können bis 27 Jahre alt sein (in der Regel Beginn mit spätestens 21), sollten schon B1-Niveau mitbringen, genehmigen muss die Leistung das Jugendamt. Vor Ort beim JAZ kann in die angebotenen Ausbildungsberufe hineingeschnuppert werden.

encourage bekommt Verstärkung: 

Psychologische Beratung und Coachings für Pat*innen und Vormünder

Was mache ich, wenn ich bei meinem Mündel ein psychisches Problem oder ein Trauma vermute? Wie kann ich meinen Mündel am besten bei seelischen Problemen unterstützen? Wie gehe ich mit Krisensituationen des jungen Menschen um? Was muss ich tun, wenn ich glaube, dass mein Mündel professionelle Hilfe benötigt? Wie kann ich die Beziehung zwischen uns am besten gestalten? Wie gehe ich selbst mit den belastenden Erfahrungen um?

Für diese und viele weitere Fragen steht euch ab sofort Katja Schwabe bei encourage e.V. beratend zur Seite. Als Psychologin (B.Sc.) in Einrichtungen für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge kennt sie die Herausforderungen der Betreuung von jungen Geflüchteten.

Kontakt:
Katja Schwabe
k.schwabe@encourage-ev.de
mobil: 0176-70853093

Fokusthema: Rassismus – was tun, wenn Jugendliche auf der Straße rassistisch beleidigt und bedroht werden?

Es mehren sich Berichte von den Jugendlichen, dass sie rassistisch auf der Straße angegangen werden. Beim Netzwerktreffen mussten wir feststellen, dass auch Offizielle nicht vor Vorurteilen gefeit sind. Sprecht doch bitte mit Euren Mündeln, um auszuschließen, dass bisher nur nicht über die Problematik geredet wird.

Als Beratungsstelle bei rassistisch indizierten Vorfällen wurde empfohlen:

ReachOut
Beusselstraße 35, 10553 Berlin
Kontakt: 030 / 69 56 83 39
E-Mail: info@reachoutberlin.de

Ganz vergessen: Wir denken über eine Kooperation mit einem Aikido-Verein nach. Gäbe es da Interesse? Dann bitte Mail an post@encourage-ev.de

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