16 Mrz

Bitte um Spenden: Helfen Sie Aya!

Das Dilemma begann vor drei Jahren und endete fast in einer Katastrophe, als die Familie ihre 19-jährige Tochter alleine im Syrien-Krieg  zurücklassen musste. Zu Ayas Glück fand sich aber ein Verpflichtungsgeber, der bereit war, mit seinem Gehalt persönlich für das Mädchen zu bürgen. Den Verpflichtungsgeber, Aya und ihre zutiefst erleichterte Familie lassen wir mit der Last nicht allein: Helfen Sie mit Ihren Spenden! 
Spendenkonto: Ev. Klubheim e.V.
IBAN: DE14100205000003136303
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: „Aya“

 

Mohammad ist jetzt 18 Jahre alt. Für deutsche Jugendliche ein ersehntes Datum, für Mohammad nur Nervenkrieg. Er kommt aus Damaskus und ist Palästinenser – schon seine Familie wurde vor langer Zeit nach Syrien vertrieben. Untergekommen sind sie damals in Yarmuk, dem größten Camp für Palästinenser in Syrien. Dort ist Mohammad aufgewachsen, zusammen mit zwei älteren Schwestern. Die eine ist inzwischen verheiratet mit drei Kindern, die andere, Aya, geht noch zur Uni.

 

Ein verlorener Bruder und Horror in Assads Gefängnis
In Mohammads Leben schnitt der Krieg 2014 bittere Wunden, als sein älterer Bruder  getötet wurde. Mohammad versuchte, vor der Gefahr zu fliehen, rang sich aber zu spät zur Flucht durch. Den Preis für sein Zögern bezahlte er, erst 15 Jahre alt und ganz allein, über Monate in einem Gefängnis von Assad. Über den Horror dort kann er bis heute nicht sprechen.

 

Ein Schutzstatus, der die Schwester nicht retten kann 
Als er freikam, setzten die Eltern alles in Bewegung, was sie konnten, um Mohammad außer Landes zu bekommen. Begleitet von seinem Schwager  floh er nach Europa. Mohammads älteste Schwester schafft es über Familiennachzug zu seinem Schwager. Nach ewiger Wartezeit erteilte das BAMF schließlich auch Mohammad die Flüchtlingseigenschaft, ein starker Schutzstatus für individuell verfolgte Personen, aber nicht stark genug für seine Schwester Aya. Denn minderjährige Geflüchtete dürfen nur ihre Eltern nachholen – und inzwischen ganz häufig nicht einmal mehr ihre minderjährigen Geschwister. Für Aya kam der Schutz ihres Bruders zu spät, sie war zu dem Zeitpunkt schon volljährig. Als endlich der ersehnte Anruf der Botschaft kam, standen Ihre Eltern standen vor einer schrecklichen Wahl: Weiter täglich Gefahr zu laufen, unter Assads Bomben und Drohnungen umzukommen und bei ihrer Tochter zu bleiben – oder zu leben, ihrem Sohn in Deutschland die Familie zurück zu geben, dafür aber die Tochter im Kriegsgebiet zurück zu lassen.

 

Eine Entscheidung, die man keiner Mutter und keinem Vater jemals wünscht
Mohammads Eltern und Aya versuchen es in ihrer Verzweiflung zunächst über ein Studentenvisum: Aya studierte mittlerweile seit drei Jahren Biologie und konnte gute Deutschkenntnisse vorweisen. Aya stellt den Antrag auf das Visum, die Eltern müssen fliegen – wird der Sohn 18, bevor sie in Deutschland sind, verlieren sie ihr Recht auf Familiennachzug. Zum Entsetzen aller wird der Antrag auf ein Sudentenvisum für Aya jedoch abgelehnt. Nun ist die Familie wieder getrennt – Mohammad mit den Eltern in Deutschland in Sicherheit, die Schwester alleine in Damaskus, im Krieg. Die Familie droht zu zerreißen, schon wieder.

 

Kurz vor knapp riskiert ein Verpflichtungsgeber viel für Aya
Einmal im Leben hat Mohammad dann aber Glück: Seit langem hat er Kontakt mit Ehrenamtlichen aus Berlin, die ihre ganze Energie daran setzen, einen Verpflichtungsgeber zu finden. Kurz vor knapp findet sich jemand, der bereit ist, persönlich für Aya zu bürgen – ohne sie jemals gesehen zu haben.

 

Mohammad: „Das ist das beste was mir passiert ist. Dann ist meine ganze Familie hier und ich muss keine Angst mehr haben. Wir wissen noch nicht genau, wie das alles funktioniert, wenn sie endlich ankommt, aber ich suche gerade einen Job und habe  ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung. Ich hoffe, ich verdiene genug Geld, damit ich meiner Schwester hier helfen kann.“
 

 

Die Last auf viele Schultern verteilen
Der Verpflichtungsgeber rettet ein Leben, geht aber selbst ein hohes Risiko ein: Wenn die Familie Aya nicht versorgen kann, muss er über fünf Jahre monatlich für ihren Unterhalt zahlen. Mit dieser Last wollen wir ihn und Mohammad nicht alleine lassen!

 

Jetzt ist es an uns, den edlen Helfer zu unterstützen: Wir sammeln, bis wir 40.000 Euro haben. Die Summe entspricht 5 Jahre lang rund 660 Euro im Monat für Aya, absolutes Existenzminimum, keine Frage. Klingt in der Summe dennoch viel. Wenn sich aber 150 Spender finden, gibt jeder von Ihnen nur noch 260 Euro. Bei 400 Spender pro Person nur noch 100 Euro, also zweimal schick Essen gehen in 2018 🙂  Und bei 800 Spendern sind es nur noch 50 Euro für jeden.

 

Naja – wir schaffen das! Hilf uns dabei, jeder Euro (auch 5, 20 oder 50) zählt:

 

Spendenkonto: Ev. Klubheim e.V.
IBAN: DE14100205000003136303
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: „Aya“

 

 Vielen Dank für Eure Hilfe!

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