29 Aug

Aktuelles Vorgehen des BaMF

Das BaMF hat manchen der 2015 und 2016 angekommenen Syrern und Irakern im Eilverfahren und ohne persönliche Anhörung schriftlich den vollen Flüchtlingsstatus (nach Genfer Flüchtlingskonvention, GFK-Vermerk im Ausweis, Aufenthaltserlaubnis für 3 Jahre, i.d.R.) erteilt. Nun lädt das BaMF davon betroffene Syrer und Iraker schriftlich zu einem freiwilligen Gespräch ein. Ziel des Gesprächs ist die nachträgliche Befragung der Betroffenen zu ihren Asylgründen und eine evtl. Rücknahme der Entscheidung oder eine Herabsetzung des Status (z.B. subsidiärer Schutz). Folglich kann dies weitreichende Folgen für die Geflüchteten haben.

Rechtsanwalt Hubert Heinhold von ProAsyl beschreibt dieses Verfahren ausführlich und rät Betroffenen dringend davon ab, die Einladung zu diesem Gespräch anzunehmen und schriftlich abzusagen. Den Kommentar finden Sie hier. Das empfiehlt auch die Rechtsberatung des Willkommenszentrums in der Potsdamer Straße. Im Einzelfall sollte man sich jedoch noch einmal konkret erkundigen (auch telefonisch möglich: Herr Hofam 030-9017-2312 (direkte Durchwahl, allgemeine Auskunft 030 9017-2326).

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