16 Jan

TINCON Programmworkshop

Im kommenden Jahr findet die TINCON erneut in Berlin und Hamburg – und am 8. März erstmals auch in Düsseldorf – statt. Wie das Programm der Events aussehen soll, können Jugendliche im Februar aktiv mit entscheiden: Im TINCON-Programmworkshop 2019, der am 23. und 24. Februar in Berlin stattfindet. Wer zwischen 13 und 21 Jahren alt ist und dabei sein will, kann sich bis zum 13. Februar 2019 auf der TINCON-Webseite (https://tincon.org) bewerben. Da die teilnehmenden Jugendlichen für die TINCON wichtige Berater*innen sind, erhalten sie eine Aufwandsentschädigung für ihre Teilnahme.

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10 Jan

Neue Arbeitshilfe zum Asylfolgeantrag

Der Informationsverbund Asyl & Migration und das Deutsche Rote Kreuz haben die Arbeitshilfe „Der Asylfolgeantrag“ veröffentlicht. Darin werden die Voraussetzungen erläutert, die zu beachten sind, wenn nach Abschluss eines Asylverfahrens ein neuer Asylantrag gestellt werden soll. Zudem wird der Ablauf des Folgeverfahrens behandelt und es werden Tipps für die Beratungspraxis gegeben.

Erläuterungen zu den Voraussetzungen für die erneute Prüfung von Asylanträgen und zum Ablauf des Folgeverfahrens (Stand: Oktober 2018)

In der Beratungspraxis taucht immer wieder die Frage auf, ob nach Abschluss eines früheren Asylverfahrens ein neuer Asylantrag möglich und sinnvoll ist. Das Gesetz sieht hierfür zwar grundsätzlich die Möglichkeit von Asylfolgeanträgen vor, hat zugleich aber hohe Hürden aufgebaut, an denen diese Anträge scheitern können. Die Broschüre behandelt die folgenden Themen:

• Voraussetzungen für die Stellung eines Asylfolgeantrags (materiellrechtliche und formale Voraussetzungen, Abschluss des früheren Verfahrens, Wiederaufgreifensgründe, Geltendmachung von neuen Gründen, Fristen)
• Antragstellung und Rechtsstellung während des Verfahrens
• Entscheidung über den Folgeantrag und Rechtsfolgen
• Exkurs: Zweitantrag nach §71a AsylG
• Sonderfall: Isolierter Wiederaufgreifensantrag auf Feststellung nationaler Abschiebungsverbote nach §60 Abs. 5 und 7 AufenthG

weitere Infos und Download der Broschüre hier

10 Jan

Studienvorbereitender Deutschkurs B2

Studieninteressierte Flüchtlinge haben ab dem 01.02.2019 die Möglichkeit, an einem fünfmonatigen studienvorbereitenden Deutschkurs auf der Niveaustufe B2 teilzunehmen. Der kostenlose Deutschkurs umfasst 25 Stunden pro Woche und soll die Teilnehmenden sprachlich und auch fachlich an ein Studium heranführen.

Alle Interessierten sind zu einer  der Informationsveranstaltungen eingeladen.

Donnerstag, 10. Januar 2019, 16.00 Uhr
Dienstag, 15. Januar 2019, 10.00 Uhr
Donnerstag, 17. Januar 2019, 14.00 Uhr

Ort:
HWR Berlin, Campus Schöneberg
Babelsberger Str. 14-16
10715 Berlin
Haus E, Raum E 1.03

Weitere Informationen können Sie dieser Website entnehmen:
http://www.hwr-berlin.de/studium/studienangebot/gaststudium-fuer-gefluechtete-just/

17 Dez

Take Care – Werde Pfleger*in!

bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht veranstaltet eine Messe speziell für Geflüchtete mit Interesse an Gesundheitsberufen:

„Take Care – werde Pfleger*in“
am 14.01.2019 von 10:00 – 17:00 Uhr im Roten Rathaus

Auf der Messe erhalten Geflüchtete die Gelegenheit, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Pflegeschulen kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen oder sogar schon Bewerbungen einzureichen. Wer die sprachlichen oder schulischen Voraussetzungen noch nicht erfüllt, kann sich an weiteren Ständen über hilfreiche Unterstützungsangeboten informieren.

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30 Nov

Neuer Vorstand bei encourage e.V.

Liebe Mitglieder, liebe Aktive,

encourage e.V. hat einen neuen Vorstand: Künftig sind im Vorstand Andrea Petzenhammer als Vorsitzende, Kaj Schmietendorf als Kassenwart, Katja Schwabe, als Schriftführerin und Florian Glitza als 1. Beisitzer vertreten.

Für alle Anliegen und Anträge sind wir unter der E-Mail-Adresse vorstand – at – encourage-ev.de erreichbar.

Wir freuen uns auf die Arbeit für den Verein und mit Euch!
Andrea, Katja, Kaj, Flo

20 Nov

Stellungnahme des BumF e.V. zum Referentenentwurf der Bundesregierung

Zweites Gesetz zur Verbesserung der Registrierung und des Datenaustauschs zu aufenthalts- und asylrechtlichen Zwecken (Zweites Datenaustauschverbesserungesetz – 2. DAVG) – Stand 18.10.2018

Zusammenfassende Bewertung

Die angedachten Vorgaben widersprechen grundlegenden Prinzipien des Minderjährigenschutzes, es fehlen die Sicherstellung des Primats der Kinder- und Jugendhilfe für alleine flüchtende Minderjährige sowie die Gewährleistung einer fachkundigen und sorgetragenden Vertretung von Anfang an.

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10 Nov

Studie zu medizinischen Alterseinschätzungen: Minderjährige werden zu oft älter gemacht

Eine im International Journal of Legal Medicine veröffentlichte neue Studie zur medizinischen Alterseinschätzung bei jungen Geflüchteten in Schweden belegt, dass die Fehlerquote der angewandten Methoden erheblich ist. Minderjährige wurden deutlich zu oft als volljährig eingestuft – mit negativen Folgen für ihr Wohl und ihren Schutzstatus. Der Bundesfachverband umF sieht sich hierdurch darin bestätigt, den verstärkten Einsatz von medizinischen Alterseinschätzungen abzulehnen.

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10 Nov

Erklärung der Afghanischen Botschaft: Weg zu Taskira und Reisepass für AfghanInnen

Mit einer Verbalnote (nachzulesen hier) erläutert die Afghanische Botschaft den Weg zu Taskira und Reisepass für Afghan*innen:

1. Antragsformular ist auf www.botschaft-afghanistan.de zu finden. Dabei muss eine Vertretungsperson in Afghanistan genannt werden.

2. Antrag wird ohne Terminvereinbarung persönlich in Kopie bei Botschaft  oder Generalkonsulat abgegeben, erhält eine Codierung, die ans afghanische Innen- und Außenministerium in Kabul geschickt wird.

3. Der Originalantrag wird vom Antragstellenden mit der Codierung an die Vertretungsperson in Afghanistan geschickt.

4. Die Vertretungsperson holt die ausgefertigte und übersetzte Tazkira im Innenministerium in Kabul ab und geht

5. mit dieser zum Außenministerium um sie dort beglaubigen zu lassen.

6. Die Vertretungsperson sendet anschließend die Tazkira an den/die Klient*in in Deutschland. Diese erhält auf Antrag innerhalb von 2-4 Monaten einen Termin zur Passbeschaffung im Konsulat in Bonn, Berlin oder München. Die Erstellung des Passes dauert 6 Wochen.