13 Jun

BumF – Aufenthaltssicherung nach dem 18. Geburtstag

Für viele junge Flüchtlinge ist der 18. Geburtstag sowie das Ende der Jugendhilfe mit Ängsten verbunden: Wo werde ich wohnen, werde ich weiterhin betreut und unterstützt, kann ich in Deutschland bleiben und kann ich meinen Bildungsweg fortsetzen? Das Tagesseminar „Übergänge gestalten, Aufenthalt sichern” richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, um diese für die Übergangsgestaltung zu qualifizieren und Raum für den fachlichen Austausch zu geben.

Datum: 05.07.2018 // Zeit: 9.30 bis 17 Uhr //

Ort: Haus der Diakonie (Raum: Graf Zinzendorf), Paulsenstr. 55 – 56, 12163 Berlin //

Teilnahmegebühr (inkl. Verpflegung ohne Übernachtung) Regulär: 95 €, BumF-Mitglieder: 85 € //

Anmeldung online.

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13 Jun

Narud – Interkulturelles Fußballturnier und Projektmesse

Das Team von NARUD e.V. läd in diesem Jahr bereits zum neunten Mal zum Interkulturellen Fußballturnier ein. Das Turnier versteht sich als ein generationsübergreifendes Familien- und Nachbarschaftsfest, dass neben dem sportlichen Wettbewerb die Willkommenskultur stärken und die kulturelle Vielfalt im Stadtteil stärken soll. Es möchte daher insbesondere Geflüchtete und migrantische Vereine einbeziehen. Im Begleitprogramm bietet es zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche. Zudem sind Besucher*innen dazu eingeladen, sich in einer Ausstellung über die globalen Zusammenhänge von Migration und Flucht zu informieren. Im Rahmen der begleitenden BAOBAB-Messe können Vereine und Initiativen die Inhalte ihrer Projekte mit Informationsständen vorstellen. Das diesjährige Motto lautet: „Fluchtursachen bekämpfen!“. Über ein Online-Formular können sich NGOs und soziale Träger dazu anmelden, mit einem Stand ihr Projekt vorzustellen. Auch für Juniorinnen-Teams sind noch Plätze zur Teilnahme am Turnier frei.

Datum: 30.06.2018 // Zeit: 10 bis 18 Uhr //

Ort: Sportanlage Lüderitzstr. 31-53, 13351 Berlin-Wedding //

Kontakt und Anmeldung bis 15.05.2018: interkulturelles.fussball@narud.org

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13 Jun

Zentrum Überleben: Nachhilfeunterricht für Geflüchtete in Deutsch und Mathe

Beim Zentrum Überleben gibt es derzeit freie Plätze im Unterricht in Deutsch und Mathematik. Das Kursangebot richtet sich an Geflüchtete ab 16 Jahren aus Berlin, die sich in einer Ausbildung, in einer EQ oder in Vorbereitung auf einen Schulabschluss befinden.

Nachhilfe pro Fach: 2-3 Stunden/Woche.

Anmeldung zum Kurs: Zentrum ÜBERLEBEN, Abteilung Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste, Haus K, Eingang D, 2. Etage, Raum 246, Turmstr. 21, 10559 Berlin //

Kontakt: Valeska Ruppertshofen, Tel: (030) 30 39 06 -86/-723, E-Mail: v.ruppertshofen@ueberleben.org, Sprechstunde montags 13 -15 Uhr oder nach Vereinbarung

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12 Jun

Ankerzentren für Kinder und Jugendliche ungeeignet 


Gemeinsame Stellungnahme von 24 Verbänden und Organisationen

Hannover, 28. Mai 2018 – gemeinsam mit 23 Verbänden und zivilgesellschaftliche Organisationen fordert der Flüchtlingsrat Niedersachsen in einem gemeinsamen offenen Brief an die Städte und Gemeinden sowie das Innen- und das Familienministerium, die Rechte und das Wohl von Kindern in der Debatte um die geplanten Ankerzentren zu achten.

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12 Jun

Arbeitshilfe vom Paritätischen Gesamtverband: 
Sicherung des Lebensunterhalts während einer Ausbildung für junge Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung

Der Weg in die Ausbildung und das erfolgreiche Absolvieren dieser ist für viele Geflüchtete noch mit großen Hürden verbunden. Für diejenigen, die es geschafft und eine Ausbildung aufgenommen haben, stellt sich die Frage, wie die betroffenen Personen während ihrer Ausbildung ihren Lebensunterhalt sicherstellen können, wenn keine oder zu wenig Ausbildungsvergütung gezahlt wird und welche weiteren Förderleistungen in Anspruch genommen werden können. Insbesondere für Menschen mit einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung ergeben sich hier vielfältige Probleme, da die Rechtslage dazu widersprüchlich und zum Teil integrationsfeindlich ausgestaltet ist.

Die Arbeitshilfe dazu vom Paritätischen Gesamtverband gibt es hier.

12 Jun

Stimmen zum Familiennachzugsneuregelungsgesetz

Presseerklärung PRO ASYL
 vom 7. Juni 2018

»Familiennachzugsverhinderungssgesetz« muss gestoppt werden
PRO ASYL: Gesetz atmet den Geist der Abschottung – Aus Grundrecht auf Familie wird Gnadenrecht des Staates

Anlässlich der ersten Beratung des Gesetzentwurfs »zur Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten« (sog. »Familiennachzugsneuregelungsgesetz«) richtet PRO ASYL einen eindringlichen Appell an den Deutschen Bundestag, das Gesetz nicht zu beschließen.

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12 Jun

Gegenstimmen zu Abschiebungen nach Afghanistan

Pressemitteilung: AWO fordert: Uneingeschränkter Abschiebestopp nach Afghanistan!

Berlin, den 07.06.2018. Angesichts des aktuellen Lageberichts des Auswärtigen Amts zur Sicherheitslage in Afghanistan sieht Bundeskanzlerin Merkel keine Notwendigkeit mehr für einen Abschiebestopp. Sie sei nun überzeugt, dass die bisherigen Einschränkungen für die Abschiebung von Afghanen nicht mehr gelten müssen.

Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes, erklärt dazu: „Wir halten an unseren lange gestellten Forderungen nach einem Abschiebestopp uneingeschränkt fest. Afghanistan ist nicht sicher – und Deutschland hat weiterhin die völkerrechtliche Verpflichtung, Asylsuchenden ein faires und sorgfältiges Asylverfahren zu bieten. Deutschland darf nicht in Länder abschieben, in denen den Menschen schwere Menschenrechtsverletzungen drohen.“

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07 Jun

Neue Fortbildungen der Flüchtlingskirche

Donnerstag, 14.6.2018, 18-21 Uhr:  Flüchtlingsrecht Kompakt – Ein Informationsabend für die Praxis (mehr Infos hier: Flyer_Fluechtlingsrecht)

Mittwoch, 27.6.2018, 19-21 Uhr: Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt (mehr Infos hier Flyer_Arbeitsmarkt)

Um verbindlichen Anmeldung wird gebeten: info@fluechtlingskirche.de

Kontakt:
Flüchtlingskirche | Wassertorstr. 21a
10969 Berlin | Tel. (030) 61 10 70 96
www.fluechtlingskirche.de

07 Jun

Stellenausschreibung von WeGe ins Leben e.V.

Der freie Träger der Jugendhilfe WeGe ins Leben e.V. (selbstverwaltetes Projekt) sucht zum 16. Juli bzw. 01. August 2018 eine Sozialarbeiterin oder Erzieherin mit einer Regelarbeitszeit von 29,25 Stunden / Woche. Aufgabenfeld ist die Betreuung von Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren in einer Wohngemeinschaft in unserem Haupthaus in Berlin Dahlem. Als Besonderheit ist hier der integrative Charakter der Einrichtung zu erwähnen, da dort sowohl unbegleitete minderjährige Geflüchtete als auch Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund leben.

WeGe ins Leben e.V. wurde 1981 gegründet und zeichnet sich durch seine langjährige Erfahrung in der Betreuung von Jugendlichen aus. Es handelt sich hierbei um eine Einrichtung mit betreuungsfreien Zeiten am Wochenende und in der Nacht. Aus paritätischen Gründen wird eine weibliche Mitarbeiterin gesucht. Die Vergütung richtet sich nach TVL 9 und ein Führerschein Klasse B ist wünschenswert.

Bewerbungen bitte per E-Mail an: leben@wegeinsleben.de oder per Post an folgende Adresse: WeGe ins Leben, Clayallee 92, 14195 Berlin

17 Mai

Stellungnahme des KJHV zum Übergriff der Berliner Kriminalpolizei auf eine Jugendwohngruppe für umF

Berlin, 17. Mai 2018

Am frühen Morgen des 09. Mai 2018 verschaffte sich die Sicherungseinheit der Berliner Polizei auf Basis eines Durchsuchungsbeschlusses (angeordnet am 20.12.2017 zum Auffinden von Beweismitteln, insbesondere einer Geldbörse und eines Personalausweises) gewaltsam Zugang zu unserer sozialpädagogischen Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Dabei kam es zu unverhältnismäßigen und rechtswidrigen Handlungen, sowie zu Misshandlungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In Folge der Misshandlungen mussten zwei der Jugendlichen, zu deren Zimmern sich die Sicherungseinheit rechtswidrig Zutritt verschaffte, im Krankenhaus behandelt und einer von ihnen operiert und drei Nächte stationär aufgenommen werden. Außerdem kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen in deren Folge die Jugendwohngruppe kurzzeitig unbewohnbar war.

Die vorliegende Stellungnahme möchten wir nutzen um den o.g. Übergriff aus Sicht der Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Betreuer*innen zu schildern:

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