15 Jun

Datensammlung Afghanistan: Gefährliches Land

Wie gefährlich ist Afghanistan?

Sammlung nationaler und internationaler Medienberichte

 

 

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Update 15.06.17
 

„Alles Straftäter“ wird bei den Abschiebungen nach Afghanistan ja immer wieder suggeriert – die Zahlen der Bundesregierung zeigen jetzt: Weniger als 30% der Betroffenen in den Fliegern sind straffällig geworden – und auch, was überhaupt zur Einstufung als „Straftäter“ führt, ist höchst unklar.

Der Afghanistan-Experte Thomas Ruttig mit einer guten Zusammenfassung der „Straftäter“-Debatte:

 

https://thruttig.wordpress.com/2017/06/13/was-passiert-bei-der-abschiebung-mit-straffalligen-afghanen-und-wie-viele-gab-es-bisher/

 

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09 Jun

Kleinen Geschwistern wird Nachzug verweigert: Bitte spenden!

Bitte spenden, teilen, liken! Eine unserer Vormünderinnen bittet für ihr Mündel Raed dringend um Unterstützung:
Die Brüder Raed (16) und Raad Hamidi (19) aus Syrien sind nach langer und gefährlicher Flucht ganz alleine nach Berlin gekommen. Ihr größter Wunsch: endlich wieder mit ihrer Familie zusammenleben.
Über Familiennachzug haben nur die Eltern ein Visum erhalten, um nach Berlin zu kommen, den kleinen Geschwistern Mohammad (7) und Hebatullah (12) wird das Visum verweigert. Raed weiß keinen Ausweg. Entweder er wird seine Eltern niemals wieder sehen oder diese müssten die kleinen Geschwister in der Türkei zurücklassen. Das würden sie natürlich niemals tun.
Es scheint eine unmenschliche und aussichtslose Situation.

Bitte helft, indem wir eine Verpflichtungsermächtigung gemeinsam finanzieren: Die Flüchtlingspaten Syrien haben für Mohammad und Hebatullah ein Konto eingerichtet. Mit Ihrer Spende holen wir die beiden Kinder nach Berlin. Wir suchen 90 Pat*innen, die 5 Jahre lang 10 Euro im Monat spenden, Stichwort „Pilot“ (im Nachrichtenfeld).

Hier Lastschrift einrichten:
fluechtlingspaten-syrien.de/lastschrift/

Bitte verbreitet diesen Aufruf in eurem Umfeld und spendet schnell!

09 Jun

Fortbildung „Bleiberecht über die Härtefallkommission und mögliche Alternativen“

Über die Härtefallkommission (HVK) kann für ausreisepflichtige Personen in besonders be- gründeten Einzelfällen ein humanitäres Bleiberecht nach § 23a AufenthG erwirkt werden. In der Fortbildung werden die Funktionsweise der Berliner Härtefallkommission erläutert sowie die ausländerrechtlichen Grundlagen der Härtefallregelung erklärt. Wer kommt überhaupt für einen Antrag infrage? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden und wie läuft das Verfahren ab? Welche Rechte und Pflichten sind mit einem Aufenthalt nach § 23a AufenthG verbunden?

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09 Jun

Fortbildung „Hilfen für junge Volljährige durchsetzen! § 41 SGB VIII“

Am Mittwoch, den 12. Juli 2017 von 09:00 bis 15:00 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ)
eine Fortbildung zu dem Thema:
„Hilfen für junge Volljährige durchsetzen! § 41 SGB VIII“ Haben über 18-jährige noch einen Anspruch auf Jugendhilfe?
Stationäre Hilfen – § 41 SGB VIII – oder § 67 SGB XII?

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03 Jun

Encourage e.V. @ Offenes Neukölln – wir stellen uns vor!

Wir stellen uns vor und informieren:

Wann: 14.07. 2016, 16.00 – 20.00 Uhr

Wo: aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin

Was: Informationen zu privaten ehrenamtlichen Vormundschaften und Patenschaften für junge Gefüchtete

Kommt vorbei, lernt unseren Verein kennen und haltet bei leckeren Snacks und kühlen Erfrischungen einen Plausch mit uns! Wir freuen uns auf Euch!

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01 Jun

Aktuelles: Schule und Mietkosten für junge Volljährige

Wechsel in höhere Schulen

Einige Schulen denken, dass sie Schüler nur mit einer dreijährigen Aufenthaltserlaubnis in MSA- und Abiturklassen aufnehmen dürfen. Das ist falsch – eine entsprechende Arbeitsanweisung wurde bereits mit dem Integrationsgesetz abgeschafft. Auch Schüler mit Gestattung und Duldung können aufgenommen werden. Bitte entsprechend auf Schulverwaltungen einwirken!

Mietkosten bei jungen Volljährigen nach Jugendhilfe

Zusätzlich zum Standardmietsatz kann das LAF 20% Aufschlag gewähren, wenn der Betroffene von Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht ist. Als von Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht gilt auch, wer in Notunterkünften und Gemeinschaftsunterkünften wohnt oder wohnen müsste. Wir haben nachgefragt, ob Jugendliche, die aus der Jugendhilfe entlassen werden, aber aus einer regulären Wohnung nach SGBVIII kommen, als von Obdachlosigkeit bedroht gelten – sprich, 20% Aufschlag auf die Mietkosten genehmigt bekommen, wenn denn eine Wohnung gefunden werden konnte. Das LAF wollte sich leider nicht schriftlich äußern, hat aber mündlich mitgeteilt, dass Fälle mit drohender Obdachlosigkeit bei jungen Volljährigen auch aus regulären Wohnungen „positiv geprüft“ würden. Es sei nicht das Ziel, die jungen Erwachsenen von bereits organisierten Wohnungen fernzuhalten. Wir bitten also darum, dass Ihr Eure Mietangebote dem LAF vorlegt und prüfen lasst – sagt Bescheid, wenn es Schwierigkeiten gibt. Junge Erwachsene haben übrigens von Tag 1 nach Jugendhilfe, sofern sie länger als 6 Monate in Berlin sind, Anspruch auf Kostenübernahme von Wohnungen – sie müssen nicht nochmal die Zeit in Notunterkünften absitzen, die Neuankömmlinge warten müssen.

30 Mai

Abschiebungen nach Afghanistan stoppen – Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren gefährden Menschenleben

Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein, Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Neue Richtervereinigung e. V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e. V.kritisieren die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden.

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22 Mai

Informationsveranstaltung für Vormünder von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMFe) aus Afghanistan zur Anhörung im Asylverfahren

In Anknüpfung an die Informationsveranstaltung für UMFe am 31.05.2017 gibt es am 14.06.2017 ein Infoveranstaltung für Vormünder, deren Mündel im Asylverfahren stecken. Vortragende wird die Rechtsanwältin Mihriban Terhechte sein. Es geht um das Asylverfahren und die BAMF-Anhörung. Eine verbindliche Anmeldung ist nicht notwendig.
 
Ort und Zeit: 17 – 19:30 Uhr
KommMit e.V.
c/o BBZ
Turmstr. 72
10551 Berlin
 
Rückfragen an: r.schirazi@kommmitbbz.de

 

Die Anhörung beim Bundesamt ist sehr wichtig für alle Asylsuchende weshalb man sich gründlich auf sie vorbereiten sollte, auch als Vormund. Denn dort entscheidet sich, welche Rechte das Mündel in Deutschland bekommt.

In der Anhörung muss das Mündel berichten, warum es geflohen ist und was er oder sie befürchtet, wenn eine Rückkehr in die Heimat droht. Auf der Grundlage der Anhörung entscheidet das Bundesamt dann, ob und welchen Aufenthaltstitel das Mündel bekommt. Dem Vormund kommt im Vorfeld und bei der Anhörung die wichtige Aufgabe zu, das Kindeswohl zu schützen. Eine Aufgabe mit Verantwortung, die einer minutiösen Vorbereitung bedarf.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Vormünder unbegleiteter afghanischer Flüchtlinge. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig. Rückfragen per E-Mail bitte an: r.schirazi@kommmitbbz.de

Mittwoch 14.06.2017 – 17 bis 19:30 im BBZ, Turmstr. 72, 10551 Berlin