02 Nov

18.02.2018: Benefizkonzert für junge Geflüchtete

Ein Liederabend: See / hear / touch / kiss / die

Herzlich willkommen zum zweiten Benefizkonzert am 18.02.2018 um 17 Uhr in der Kulturkirche Nikodemus (Nansenstraße 12/13, 12047 Berlin)  von KünstlerInnen der Deutschen Oper Berlin.

Nach dem Konzert „Io t’abbraccio -Ich umarme dich“, widmen wir uns dieses Mal Liedern von Dowland, Schumann, Schubert, Fauré, Tosti… u.v.m.

“Come again! sweet love doth now invite
Thy graces that refrain
To do me due delight,
To see, to hear, to touch, to kiss, to die,
With thee again in sweetest sympathy.”

(John Dowland)

Eintritt 15/12 €, BerlinPass 3 €, Kinder bis 14 frei

Die Einnahmen und Spenden von Besuchern gehen zu 100% an den Verein encourage e.V.

Der Raum umfasst maximal 200 Besucher. Kartenreservierung unter: anmelden@encourage-ev.de

Encourage e.V. fördert die Entwicklung und Integration von jungen Geflüchteten. Dazu werden Ehrenamtliche zu Vormündern und Paten qualifiziert, vernetzt und zum jeweiligen Einzelfall beraten. encourage e.V. steht darüber hinaus für die Rechte der jungen Geflüchteten gegenüber Politik und Verwaltung ein.


von links oben: Johan Weigel, Tenor Thomas Kalka, Tenor Carolina Dawabe-Valle, Sopran Sonja Bisgiel – Sopran Stephanie Lesch – Alt Natali Buck – Sopran Murat Acikada – Bariton

20 Feb

Petition: Recht auf Familie, auch für Ende 2015 volljährig gewordene Tochter

Seit zwei Jahren kämpft die Familie Faour aus Luckenwalde unermüdlich dafür, ihre älteste Tochter und Schwester Raghad aus Syrien nach Deutschland zu holen. Die junge Frau musste Ende 2015 allein im Flüchtlingslager Khan Alsheh in Syrien zurückbleiben. Ihre Geschwister engagieren sich bei Jugendliche ohne Grenzen und in einem Projekt vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Mit der Petition kämpfen sie für ihre Schwester, aber auch für alle anderen Familien:

„Wir kämpfen für uns aber auch für andere Familien um den Familiennachzug von Volljährigen Kindern. Auch Kinder über 18 sind auf die Hilfe ihrer Familie angewiesen und sollten einen Anspruch darauf haben mit ihrer Familie zusammen leben zu dürfen.“

Hier geht es zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/recht-auf-familiennachzug-eines-nachstehenden-familienmitglieds

Angesichts immer engerer Regelungen im Familiennachzug, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, damit Familien zusammen und in Sicherheit leben können.

20 Feb

Karrieremesse Stuzubi am 24.2.2018 in Berlin

Am Samstag, den 24. Februar 2018, findet die Karrieremesse Stuzubi zum neunten Mal von 10-16 Uhr im Mercure Hotel MOA in Berlin statt. Schwerpunkte der Messe sind Ausbildung, Bachelorstudium und Duales Studium. Der Eintritt ist frei.

Alle Infos zur Messe: www.stuzubi.de/berlin-fruehjahr

20 Feb

EU-Kommission und Stadt Amsterdam laden zur „Urban Academy on the Integration of migrants and refugees“

Die „Urban Academy on the Integration of migrants and refugees“ findet vom 16.- 18. April 2018 in Brüssel statt und lädt zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Integration ein. Themenschwerpunkt sind Bildung und die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.  Die Anmeldefrist ist der 20.02.18.

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20 Feb

Koalitionsvertrag: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind Zielgruppe von Verschärfungen

Pressemitteilung des BuMF, 09.02.2018

Union und SPD haben sich im Rahmen der Koalitionsgespräche auf Änderungen in der Flüchtlingspolitik geeinigt. Auch wenn im Koalitionsvertrag Verbesserungen beim Bleiberecht und der Ausbildungsduldung vorgesehen sind, sieht der Bundesfachverband umF die Vereinbarungen zu minderjährigen Flüchtlingen mit großer Sorge.

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14 Feb

AWO: Infoseite “Einfach mein Recht”

Die Infoseite „Einfach mein Recht“ soll Geflüchteten und Migrant_innen ihre Rechte in Deutschland aufzeigen und Informationen bieten, wie sie diese durchsetzen können. Themen sind beispielsweise Rechte beim Asylverfahren, Anspruch auf Kitaplätze oder Unterstützung bei Gewalterfahrung. Die Seite bietet Texte als auch veranschaulichende Zeichnungen und Videos in acht verschiedenen Sprachen.
Informationen:
http://www.einfachmeinrecht.awo.org/

14 Feb

19.03.2018: InAct – “Was geht (noch) bei der Familienzusammenführung?”

Der Workshop richtet sich an Ehrenamtliche in der Geflüchteten-Arbeit und bietet Informationen zu dem Thema Familienzusammenführung. Die Referentin Dorothea Lindenberg gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, Hürden und Grenzen des Familiennachzugs, um Ehrenamtlichen eine professionellere Unterstützung zu ermöglichen. Datum: 19.03.2018 // Zeit: 17 bis 19.30 Uhr // Ort: 4. OG. (VIA-Seminarraum), Petersburger Straße 92, 10247 Berlin // Anmeldung: info@in-act.de
Informationen:
https://in-act.de/Veranstaltung/was-geht-noch-bei-der-familienzusammenfuehrung-roter-faden/?instance_id=19

14 Feb

bis 16.02.2018: Aufruf zur Meldung diskriminierender Vorfälle

NARUD e.V. ist die Registerstelle für Berlin-Mitte und wird durch das Integrationsbüro des Bezirksamtes Mitte gefördert. Die Registerstelle erfasst rassistische, islamfeindliche, antisemitische, antiziganistische, LGBTIQ*-feindliche, ableistische bzw. behindertenfeindliche sowie sozialchauvinistische Vorfälle und Aktivitäten rechtsextremer Gruppierungen (inklusive Aufkleber und Graffiti). Für die Jahresauswertung 2017 bittet der Verein um Mithilfe: Haben Sie im Jahr 2017 diskriminierende Vorfälle beobachtet, erlebt oder berichtet bekommen? Dann können Sie diese – gerne anonymisiert – bis zum 16.2.2018 an die Registerstelle senden. Dabei sollten die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Was ist passiert?
  • Wann ist es passiert?
  • Wo ist es passiert?

E-Mail an: register@narud.org

12 Feb

GroKo-Vertrag: Schlimmer geht´s immer

Lesenswerte Einschätzungen zum Koalitionsvertrag der Großen Koaliton (Berlin hilft, ProAsyl, Flüchtlingsrat Niedersachsen:

Netzwerk „Berlin hilft!“/ Christian Lüder

Wir haben den Entwurf des Koavertrages auf Änderungen zur Sondierung geprüft und festgestellt, dass sich Einiges nicht nur nicht gebessert, sondern sogar noch verschlechtert hat. Unter dem Vorbehalt, dass es ein Entwurf ist, hier unsere erste Analyse dazu:
http://berlin-hilft.com/2018/02/06/koalitionsvertrag-im-entwurf-zu-fluechtlingspolitik/

und:

Der Koalitionsvertrag zu Flucht, Migration & Integration: Unsere ausführliche Bewertung

Flüchtlingsrat Niedersachsen
Mit großem Entsetzen nimmt der Flüchtlingsrat Niedersachsen zur Kenntnis, dass die CSU sich in den Verhandlungen zur zukünftigen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung auf ganzer Linie durchgesetzt hat und mit Horst Seehofer zukünftig sogar den Innenminister einer Großen Koalition stellen wird.

Nach einer Zeit der Öffnung und der Ermöglichung von Teilhabe kehrt die Politik zurück zu den Strategien der Diskriminierung und der Ausgrenzung, wie sie in den 90er Jahren üblich waren: Arbeitsverbote und Lagerunterbringung für 18 Monate und länger, Verweigerung von Bildung, Verhinderung einer Aufenthaltsverfestigung, Überprüfung und Widerruf von von Schutzberechtigungen. Familien werden nur geschützt, wenn es sich nicht um Flüchtlinge handelt. Abschiebungen sollen intensiviert werden, Willkommenspolitik war einmal…

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12 Feb

Datensammlung Afghanistan: Gefährliches Land

Wie gefährlich ist Afghanistan?

Sammlung nationaler und internationaler Medienberichte zur Sicherheitslage in Afghanistan. Diese Sammlung wird ehrenamtlich gepflegt und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

###Update 15.02.18

Zahl der Anschlagsopfer in Afghanistan auf Höchstwert
Einem neuen Uno-Bericht zufolge ist die Zahl ziviler Opfer durch Anschläge in Afghanistan im vergangenen Jahr auf den Wert von knapp 2300 Zivilisten gestiegen. Das sei ein Anstieg um 17 Prozent und mehr als in jedem anderen Jahr des Konflikts seit Beginn der Uno-Aufzeichnungen 2009.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-2300-opfer-durch-terroranschlaege-neuer-negativrekord-a-1193609.html

 

Neue Offensive auf 4 Jahre: USA wollen die afghanischen Taliban besiegen
Die Sicherheitslage in Afghanistan verschlechtert sich dramatisch. Praktisch täglich werden aus der Hauptstadt Kabul verheerende Selbstmordattentate gemeldet. Spiegel Online: „Was Sie beschreiben, klingt ziemlich genau wie die Strategie in der Hochphase der Afghanistan-Kriegs rund um das Jahr 2006.“ Interview mit US-Kommandeur Nicholson
http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-us-kommandeur-john-nicholson-ueber-neue-offensive-am-hindukusch-a-1192974.html

 

###Update 13.02.18

UN befürchten Massenrückkehr von Flüchtlingen
Eine weitere Migrationswelle würde die große Gruppe der Binnenflüchtlinge anschwellen lassen, die humanitäre Helfer für die „verletzlichsten Afghanen“ halten. Der Krieg hatte 2016 rund 660.000 Menschen obdachlos gemacht und 2017 noch einmal rund 450.000.
http://app.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-un-befuerchten-massenrueckkehr-von-fluechtlingen/20957326.html

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08 Feb

Inssan e.V.: Mentoringprogramm von und für junge Erwachsene mit Zuwanderungsgeschichte

“Wegweiser” ist ein Mentoringprogramm des Vereins Inssan e.V., das entwickelt wurde, um junge Erwachsene (17 bis 30 Jahre) mit Zuwanderungsgeschichte für das bürgerschaftliche Engagement für Geflüchtete zu begeistern und sie zu begleiten. Die Mentor*innen durchlaufen eine Ausbildung (ein Workshop und monatliche Coachings), die sie auf ihre Aufgaben vorbereitet. Gemeinsam planen die Mentor*innen mit Geflüchteten aus Notunterkünften oder Wohnheimen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Aktionen, die einen Mehrwert für alle Bewohner*innen der Einrichtungen haben sollen.

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