16 Aug

Visastelle und Konsularabteilung der Deutschen Botschaft Kabul bleiben geschlossen – Infos zu Visumsanträgen und mehr

Die Visastelle und die Konsularabteilung der Deutschen Botschaft Kabul bleiben aufgrund des Bombenanschlags vom 31. Mai 2017 für unbestimmte Zeit geschlossen. Es folgen einige Informationen zu 1) neuen Visumsanträgen, 2) bereits gestellten Visumsanträgen und 3) konsularischen Notfällen, deutschen Pässen und der Überprüfung afghanischer Urkunden.

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13 Aug

Datensammlung Afghanistan: Gefährliches Land

Wie gefährlich ist Afghanistan?

Sammlung nationaler und internationaler Medienberichte

### Update 14.08.17

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR), 12.11. 2016, Global Focus – Afghanistan,

abgerufen am 14.08.2017 unter:

http://reporting.unhcr.org/node/4505

[33 % Anstieg der Personen, um die Sorge besteht („people of concern“) im Jahr 2016 auf insgesamt rund 2,36 Mio.; davon 1,8 Mio. Binnenvertriebene, 384 Tsd. zurückgekehrte Flüchtlinge, 60 Tsd. Flüchtlinge, 128 Asylbewerber, 114 Tsd. andere]

### Update 11.08.17

Thomas Ruttig spricht von der höchsten Intensität dieser Phase des Krieges in Afghanistan. Und zwar seit dem Einmarsch der Internationalen Schutztruppe ISAF im Jahr 2001.

http://www.n-tv.de/politik/Warum-ist-Berlin-bei-Afghanistan-so-rigoros-article19979904.html

Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich der verheerende Anschlag in Kabul mit bis zu 150 Toten im Mai gegen die deutsche Botschaft gerichtet hat.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-deutsche-botschaft-war-wohl-anschlagsziel/20177478.html

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30 Jun

Buchvorstellung: A Society of Intervention – Eine Interventionsgesellschaft, 5. Juli 2017

Buchvorstellung

A Society of Intervention – Eine Interventionsgesellschaft
Ein Essay über Konflikte in Afghanistan und anderen militärischen Interventionen

Mittwoch, 05. Juli 2017, 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Weitere Informationen

Mit:
Dr. Michael Daxner, Professor der Soziologie, Freie Universität Berlin, Deutschland
Thomas Ruttig, Direktor, Afghanistan Analyst Network, Deutschland

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30 Jun

POSITIONSPAPIER: Sicherung der Schul- oder Berufsausbildung von jungen Geflüchteten in Berlin

Jugendliche und junge Erwachsene, deren Asylantrag abgelehnt wurde, leiden ganz besonders unter der Unsicherheit, die sich für sie aus dieser Ablehnung ergeben. Gerade afghanische Jugendliche sind durch die sich einerseits verschärfende Sicherheitslage und die andererseits immer wider durchgeführten Abschiebeflüge extrem verunsichert.

Passend dazu hat der Bundesverband unbegleiteter Minderjähriger gerade die Ergebnisse einer Befragung veröffentlicht:

Die Antworten aus Wohngruppen, Schulen und Pflegefamilien zeigen durchweg: Minderjährige afghanische Flüchtlinge leiden unter immensen Ängsten und Sorgen, die bis zu massiver psychischer Instabilität führen. Deutlich wird dies in Form von Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Panikattacken und sogar selbstgefährdendem Verhalten. Gleichzeitig entsteht das Gefühl einer Perspektivlosigkeit, das die Jugendlichen in Arbeit, Ausbildung und Alltag umfassend belastet und behindert. Auch die Fachkräfte sehen sich einer außerordentlichen Belastung ausgesetzt, bei dem Versuch, die verängstigten und aufgebrachten jungen Menschen aufzufangen.

Wir, Berlin hilft und Encourage e.V., haben ein Positionspapier erarbeitet, das Vorschläge für eine Ausgestaltung des Bleiberechts gerade für junge Menschen enthält.

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30 Mai

Abschiebungen nach Afghanistan stoppen – Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren gefährden Menschenleben

Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein, Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Neue Richtervereinigung e. V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e. V.kritisieren die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden.

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22 Mai

Informationsveranstaltung für Vormünder von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMFe) aus Afghanistan zur Anhörung im Asylverfahren

In Anknüpfung an die Informationsveranstaltung für UMFe am 31.05.2017 gibt es am 14.06.2017 ein Infoveranstaltung für Vormünder, deren Mündel im Asylverfahren stecken. Vortragende wird die Rechtsanwältin Mihriban Terhechte sein. Es geht um das Asylverfahren und die BAMF-Anhörung. Eine verbindliche Anmeldung ist nicht notwendig.
 
Ort und Zeit: 17 – 19:30 Uhr
KommMit e.V.
c/o BBZ
Turmstr. 72
10551 Berlin
 
Rückfragen an: r.schirazi@kommmitbbz.de

 

Die Anhörung beim Bundesamt ist sehr wichtig für alle Asylsuchende weshalb man sich gründlich auf sie vorbereiten sollte, auch als Vormund. Denn dort entscheidet sich, welche Rechte das Mündel in Deutschland bekommt.

In der Anhörung muss das Mündel berichten, warum es geflohen ist und was er oder sie befürchtet, wenn eine Rückkehr in die Heimat droht. Auf der Grundlage der Anhörung entscheidet das Bundesamt dann, ob und welchen Aufenthaltstitel das Mündel bekommt. Dem Vormund kommt im Vorfeld und bei der Anhörung die wichtige Aufgabe zu, das Kindeswohl zu schützen. Eine Aufgabe mit Verantwortung, die einer minutiösen Vorbereitung bedarf.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Vormünder unbegleiteter afghanischer Flüchtlinge. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig. Rückfragen per E-Mail bitte an: r.schirazi@kommmitbbz.de

Mittwoch 14.06.2017 – 17 bis 19:30 im BBZ, Turmstr. 72, 10551 Berlin

12 Mai

Vorbereitung auf das Asylverfahren und die BAMF-Anhörung für UMFe aus Afghanistan

Referentin wird die Rechtsanwältin Mihriban Terhechte sein.
31.05.2017, 17 – 19:30 Uhr, für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan.
Die Infoveranstaltung wird auf Deutsch, Dari/ Farsi und ggf. auch auf Pashtu sein und richtet sich ausschließlich an die unbegleiteten Minderjährigen. Sie findet im BBZ, in der Turmstr. 72, 4. Etage, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Rückfragen bitte an: r.schirazi@kommmitbbz.de.
Für Vormünder wird es am 14.06.2017 eine gesonderte Infoveranstaltung geben.

24 Mrz

Vorbereitung auf das Asylverfahren und die BAMF-Anhörung für umF

Referentin:  Rechtsanwältin Mihriban Terhechte
19.04.2017, 17 – 19:30 Uhr
für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus allen Ländern
Die Infoveranstaltung wird auf Deutsch, Dari/ Farsi und ggf. auch auf Pashtu sein. Sie findet im BBZ, in der Turmstr. 72, 4. Etage, statt.  B

Rückfragen bitte an: r.schirazi@kommmitbbz.de.

17 Jan

18 per Fingerabdruck – Fragwürdiges aus der Ausländerbehörde

Die Ausländerbehörde stellt im großen Stil Geburtsdaten von Minderjährigen auf volljährig um. Immer mehr Vormünder und Betreuer treten mit skurrilen Fällen an unser heran. Da der Trend nicht nachlässt, die Warnung nochmal nachfolgend: Alle Vormünder, die noch keinen Asylantrag für ihr Mündel gestellt haben (Afghanen stehen besonders im Fokus), Beitrag bitte lesen und ggf. mit Rückfragen zu uns kommen:

– Geflüchtete, deren Minderjährigkeit von der Senatsverwaltung bestätigt wurde, laufen nun Gefahr, diese Einschätzung wieder zu verlieren.

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13 Jan

PRO ASYL fordert Kehrtwende im Umgang mit afghanischen Flüchtlingen

PRO ASYL zum aktuellen UNHCR-Bericht zu Afghanistan

Aus Anlass des aktuellen UNHCR-Berichts zu Afghanistan fordert PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt eine Kehrtwende im Umgang mit afghanischen Flüchtlingen und appelliert: »Das BMI, die Innenminister und das Bundesamt müssen die Fakten zur Kenntnis nehmen und handeln.« Alle im Jahr 2016 abgelehnten Asylanträge müssen aufgrund der aktuellen Faktenlage neu überprüft werden, ebenso alle in der Vergangenheit abgelehnten Fälle. Asylgesuche von AfghanInnen müssen individuell, fair und mit Sorgfalt überprüft werden.

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