20 Feb

Petition: Recht auf Familie, auch für Ende 2015 volljährig gewordene Tochter

Seit zwei Jahren kämpft die Familie Faour aus Luckenwalde unermüdlich dafür, ihre älteste Tochter und Schwester Raghad aus Syrien nach Deutschland zu holen. Die junge Frau musste Ende 2015 allein im Flüchtlingslager Khan Alsheh in Syrien zurückbleiben. Ihre Geschwister engagieren sich bei Jugendliche ohne Grenzen und in einem Projekt vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Mit der Petition kämpfen sie für ihre Schwester, aber auch für alle anderen Familien:

„Wir kämpfen für uns aber auch für andere Familien um den Familiennachzug von Volljährigen Kindern. Auch Kinder über 18 sind auf die Hilfe ihrer Familie angewiesen und sollten einen Anspruch darauf haben mit ihrer Familie zusammen leben zu dürfen.“

Hier geht es zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/recht-auf-familiennachzug-eines-nachstehenden-familienmitglieds

Angesichts immer engerer Regelungen im Familiennachzug, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, damit Familien zusammen und in Sicherheit leben können.

20 Feb

Karrieremesse Stuzubi am 24.2.2018 in Berlin

Am Samstag, den 24. Februar 2018, findet die Karrieremesse Stuzubi zum neunten Mal von 10-16 Uhr im Mercure Hotel MOA in Berlin statt. Schwerpunkte der Messe sind Ausbildung, Bachelorstudium und Duales Studium. Der Eintritt ist frei.

Alle Infos zur Messe: www.stuzubi.de/berlin-fruehjahr

20 Feb

EU-Kommission und Stadt Amsterdam laden zur „Urban Academy on the Integration of migrants and refugees“

Die „Urban Academy on the Integration of migrants and refugees“ findet vom 16.- 18. April 2018 in Brüssel statt und lädt zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Integration ein. Themenschwerpunkt sind Bildung und die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.  Die Anmeldefrist ist der 20.02.18.

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20 Feb

Koalitionsvertrag: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind Zielgruppe von Verschärfungen

Pressemitteilung des BuMF, 09.02.2018

Union und SPD haben sich im Rahmen der Koalitionsgespräche auf Änderungen in der Flüchtlingspolitik geeinigt. Auch wenn im Koalitionsvertrag Verbesserungen beim Bleiberecht und der Ausbildungsduldung vorgesehen sind, sieht der Bundesfachverband umF die Vereinbarungen zu minderjährigen Flüchtlingen mit großer Sorge.

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12 Feb

GroKo-Vertrag: Schlimmer geht´s immer

Lesenswerte Einschätzungen zum Koalitionsvertrag der Großen Koaliton (Berlin hilft, ProAsyl, Flüchtlingsrat Niedersachsen:

Netzwerk „Berlin hilft!“/ Christian Lüder

Wir haben den Entwurf des Koavertrages auf Änderungen zur Sondierung geprüft und festgestellt, dass sich Einiges nicht nur nicht gebessert, sondern sogar noch verschlechtert hat. Unter dem Vorbehalt, dass es ein Entwurf ist, hier unsere erste Analyse dazu:
http://berlin-hilft.com/2018/02/06/koalitionsvertrag-im-entwurf-zu-fluechtlingspolitik/

und:

Der Koalitionsvertrag zu Flucht, Migration & Integration: Unsere ausführliche Bewertung

Flüchtlingsrat Niedersachsen
Mit großem Entsetzen nimmt der Flüchtlingsrat Niedersachsen zur Kenntnis, dass die CSU sich in den Verhandlungen zur zukünftigen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung auf ganzer Linie durchgesetzt hat und mit Horst Seehofer zukünftig sogar den Innenminister einer Großen Koalition stellen wird.

Nach einer Zeit der Öffnung und der Ermöglichung von Teilhabe kehrt die Politik zurück zu den Strategien der Diskriminierung und der Ausgrenzung, wie sie in den 90er Jahren üblich waren: Arbeitsverbote und Lagerunterbringung für 18 Monate und länger, Verweigerung von Bildung, Verhinderung einer Aufenthaltsverfestigung, Überprüfung und Widerruf von von Schutzberechtigungen. Familien werden nur geschützt, wenn es sich nicht um Flüchtlinge handelt. Abschiebungen sollen intensiviert werden, Willkommenspolitik war einmal…

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08 Feb

Inssan e.V.: Mentoringprogramm von und für junge Erwachsene mit Zuwanderungsgeschichte

“Wegweiser” ist ein Mentoringprogramm des Vereins Inssan e.V., das entwickelt wurde, um junge Erwachsene (17 bis 30 Jahre) mit Zuwanderungsgeschichte für das bürgerschaftliche Engagement für Geflüchtete zu begeistern und sie zu begleiten. Die Mentor*innen durchlaufen eine Ausbildung (ein Workshop und monatliche Coachings), die sie auf ihre Aufgaben vorbereitet. Gemeinsam planen die Mentor*innen mit Geflüchteten aus Notunterkünften oder Wohnheimen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Aktionen, die einen Mehrwert für alle Bewohner*innen der Einrichtungen haben sollen.

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08 Feb

DAAD: Orientierung für studierende Geflüchtete

Mit dem Programm „Integra“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhalten studierfähige Geflüchtete an deutschen Universitäten, Hochschulen und Studienkollegs die Möglichkeit, sich auf ein Studium vorzubereiten. Das Förderprogramm: “Welcome – Studierende engagieren sich für Flüchtlinge” soll geflüchteten (angehenden) Studierenden Orientierung geben, Barrieren überwinden und Hilfestellung bieten. Unter https://www.daad.de/der-daad/fluechtlinge/gefoerderte-projekte-an-deutschen-hochschulen/de/ sind Steckbriefe und Ansprechpartner*innen aller teilnehmenden Berliner Hochschulen zu finden.

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25 Jan

Deutschförderkurse für Geflüchtete aus Afghanistan

Im Rahmen des vom Bezirksamt Berlin-Mitte geförderten Projekts „Afghanisches Kultur- und Beratungszentrum“ bietet der Yaar e.V. Deutschförderkurse für Geflüchtete aus Afghanistan an. Die Kurse dienen dem Zweck der Unterstützung, Förderung zu zertifizierten Kursen. Die Deutschlerner*innen werden zudem durch Orientierungskurse zu den Themen Kultur, Gesellschaft, Politik und Alltagsbewältigung zweisprachig begleitet. Kurssprache sind Deutsch und Farsi. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um die persönliche Anmeldung der Teilnehmer*innen. Die Kurse sind kostenlos und stehen allen afghanischen Geflüchteten, unabhängig vom Asylstatus, Alter oder Geschlecht, zur Verfügung.

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23 Jan

„Supervision: Reflexion und Entlastung“ für ehrenamtliche Flüchtlings- und Migrantenhelfer*innen

Supervision bietet eine lösungsorientierte Reflexion über die Handlungen, Gedanken und Gefühle, die das ehrenamtliche Engagement mit sich bringt. Fragestellungen wie folgende können im geschützten Raum angesprochen werden:

⦁ Mein Engagement ist mir ein Herzensanliegen, aber ich fühle mich manchmal
überfordert, inkompetent, nicht gut genug, hilflos etc.
⦁ Ich kann mich nicht gut abgrenzen und wenn nötig „nein“ sagen.
⦁ Ich bin enttäuscht und bezweifele langsam den Sinn meiner angebotenen Hilfe
⦁ Ich habe mir die Arbeit mit den Menschen anders vorgestellt.

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