30 Nov

Neuer Vorstand bei encourage e.V.

Liebe Mitglieder, liebe Aktive,

encourage e.V. hat einen neuen Vorstand: Künftig sind im Vorstand Andrea Petzenhammer als Vorsitzende, Kaj Schmietendorf als Kassenwart, Katja Schwabe, als Schriftführerin und Florian Glitza als 1. Beisitzer vertreten.

Für alle Anliegen und Anträge sind wir unter der E-Mail-Adresse vorstand – at – encourage-ev.de erreichbar.

Wir freuen uns auf die Arbeit für den Verein und mit Euch!
Andrea, Katja, Kaj, Flo

20 Nov

Stellungnahme des BumF e.V. zum Referentenentwurf der Bundesregierung

Zweites Gesetz zur Verbesserung der Registrierung und des Datenaustauschs zu aufenthalts- und asylrechtlichen Zwecken (Zweites Datenaustauschverbesserungesetz – 2. DAVG) – Stand 18.10.2018

Zusammenfassende Bewertung

Die angedachten Vorgaben widersprechen grundlegenden Prinzipien des Minderjährigenschutzes, es fehlen die Sicherstellung des Primats der Kinder- und Jugendhilfe für alleine flüchtende Minderjährige sowie die Gewährleistung einer fachkundigen und sorgetragenden Vertretung von Anfang an.

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10 Nov

Studie zu medizinischen Alterseinschätzungen: Minderjährige werden zu oft älter gemacht

Eine im International Journal of Legal Medicine veröffentlichte neue Studie zur medizinischen Alterseinschätzung bei jungen Geflüchteten in Schweden belegt, dass die Fehlerquote der angewandten Methoden erheblich ist. Minderjährige wurden deutlich zu oft als volljährig eingestuft – mit negativen Folgen für ihr Wohl und ihren Schutzstatus. Der Bundesfachverband umF sieht sich hierdurch darin bestätigt, den verstärkten Einsatz von medizinischen Alterseinschätzungen abzulehnen.

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10 Nov

Erklärung der Afghanischen Botschaft: Weg zu Taskira und Reisepass für AfghanInnen

Mit einer Verbalnote (nachzulesen hier) erläutert die Afghanische Botschaft den Weg zu Taskira und Reisepass für Afghan*innen:

1. Antragsformular ist auf www.botschaft-afghanistan.de zu finden. Dabei muss eine Vertretungsperson in Afghanistan genannt werden.

2. Antrag wird ohne Terminvereinbarung persönlich in Kopie bei Botschaft  oder Generalkonsulat abgegeben, erhält eine Codierung, die ans afghanische Innen- und Außenministerium in Kabul geschickt wird.

3. Der Originalantrag wird vom Antragstellenden mit der Codierung an die Vertretungsperson in Afghanistan geschickt.

4. Die Vertretungsperson holt die ausgefertigte und übersetzte Tazkira im Innenministerium in Kabul ab und geht

5. mit dieser zum Außenministerium um sie dort beglaubigen zu lassen.

6. Die Vertretungsperson sendet anschließend die Tazkira an den/die Klient*in in Deutschland. Diese erhält auf Antrag innerhalb von 2-4 Monaten einen Termin zur Passbeschaffung im Konsulat in Bonn, Berlin oder München. Die Erstellung des Passes dauert 6 Wochen.

19 Okt

Aktuelle Fachinformationen des DRK Suchdienstes zum Familiennachzug

An dieser Stelle möchten wir auf die aktualisierte Fachinformation des DRK Suchdienstes zum Familiennachzug von und zu Geflüchteten mit folgenden Themen aufmerksam machen:

Umsetzung des EuGH-Urteils (C-550/16) vom 12.04.2018

Elternnachzug zu anerkannten minderjährigen Geflüchteten

Ergänzungen zum Thema Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten

17 Okt

Informationstage für BOF (Glas und Holz)

Die  Informationsveranstaltungen der BOF finden noch täglich bis zum 22.10.2018 in der Werkstatt der 1. Etage in der Glaser-Innung Berlin statt. Dazu sind sowohl Interessierte als auch Jobvermittler*innen herzlich eingeladen. Das ganze findet Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr und Mittwoch von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr statt.

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09 Okt

Anforderungen an Atteste im Asylverfahren

Atteste, die im Asylverfahren beim BaMF eingereicht bzw. vor Gericht genutzt werden sollen, sollten folgende Punkte umfassen:

  • die tatsächlichen Umstände, auf deren Grundlage Ihre fachliche Beurteilung erfolgt ist (mit welcher Häufigkeit und Dauer erfolgten die Behandlung und die Patientengespräche? Welche Symptome hat der Patient [bei PTBS auch, ob ein „A-Kriterium“ vorliegt]? Auf welchen Schilderungen des Patienten beruht die Diagnose? Bitte geben Sie die Schilderungen in groben Zügen wieder.)
  • die Methode der Tatsachenerhebung (auf welches Prüfverfahren stützt sich die Diagnose? Wurden fremd anamnesistische Angaben herangezogen? Falls die Diagnose auf den Schilderungen des Patienten beruht, sind die Schilderungen glaubhaft?)
  • die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbilds (Diagnose)
  • den Schweregrad der Erkrankungen und ihre Behandlungsbedürftigkeit
  • die Folgen, die sich aus der krankheitsbedingten Situation voraussichtlich ergeben (Beschreiben Sie diese bitte plastisch und konkret, am besten anhand von Beispielen.)
  • die Wahrscheinlichkeit, mit der die geschilderten Gefahren eintreten würden
  • ihre Behandlung (einschließlich Kontrolluntersuchungen, Operationen, und Medikamente, die erforderlich sind (mit Name, Wirkstoff, ggf. geeignete Substitute))
  • die Evaluation der Reiseunfähigkeit, bei psychischen Erkrankungen insbesondere, ob eine wesentliche Gefahr von Destabilisierung, Retraumatisierung oder Suizidalität besteht
  • falls Reiseunfähigkeit vorliegt, ob bzw. ggf. wann frühestens und unter welchen Voraussetzungen die Reisefähigkeit vorliegen könnte
09 Okt

Menschenwürde statt Abschiebehysterie – Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrats

3.300 Organisationen, Helferkreise, Ehrenamtliche und Einzelpersonen appellieren an die bayerischen Wähler*innen: Flüchtlinge haben keine Stimme bei der Wahl zum Bayerischen Landtag. Bitte bedenken Sie deren Situation bei Ihrer Wahlentscheidung!

Selb, Weiden, Schliersee, Babenhausen, Herrsching, Nördlingen, Kaufbeuren, Nürnberg, Steingaden, Obergünzburg, Jetzendorf, Feuchtwangen, Würzburg, Passau – aus ganz Bayern haben sich Helferkreise, Gruppen und Organisationen dem Appell an die bayerischen Wähler*innen angeschlossen. Dabei sind u.a. auch Refugio München, UnserVeto Bayern, mattheo, PAHN Nürnberg, AGABY, Bellevue die Monaco, BI Asyl Regensburg, Freund statt Fremd Bamberg, Augsburger Flüchtlingsrat und die bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte. Aber besonders stark vertreten sind die vielen ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit. Sie alle erleben hautnah, welch katastrophalen Folgen die Flüchtlingspolitik der bayerischen Staatsregierung hat. Sie sehen, wie Flüchtlinge psychisch Schaden nehmen, die für viele Monate und Jahre in großen Sammellagern untergebracht sind, ohne Perspektive für ihr Leben, ohne Bildung und Arbeit, isoliert und ausgegrenzt von der Gesellschaft. Und sie tun sich schwer, den Betroffenen zu erklären, warum ihre Lebenssituation in Bayern um so vieles schlechter ist, als in anderen Bundesländern.

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17 Sep

Upcycling-Workshop für Mädchen + Nachhilfe + Ferienschule

In unserem Upcycling-Workshop können Mädchen jeden Montag von 15-17 Uhr lernen, wie sie aus alten Dingen tolle Sachen selbst machen können. Der Workshop findet im Nachbarschaftsheim Schöneberg (Rheinstr. 54, 12161 Berlin) statt, Anmeldungen sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Anmeldungen und Fragen bitte an Katja Schwabe (k.schwabe@encourage-ev.de).

Unsere Nachhilfeangebote für die Fächer Mathe, Deutsch und Englisch sind ebenfalls dem Flyer zu entnehmen. Unsere Angebote sind offen konzipiert, so dass Teilnehmer*innen jederzeit dazu kommen und auch ohne Anmeldungen teilnehmen können.

In den Herbstferien bieten wir übrigens wieder eine der Berliner Ferienschulen an. Anmeldungen nehmen wir gerne ab sofort unter ferienschule@encourage-ev.de entgegen.

Weitere Infos hier: Upcycling_Workshop_encourage.

22 Aug

Ratgeberhandbuch für Jugendliche in Erziehungshilfen (Neuauflage)

Rechte haben – Recht kriegen

Ein Ratgeberhandbuch für Jugendliche in Erziehungshilfen

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter haben die dritte Auflage ihres Ragebers “Rechte haben – Recht kriegen” herausgegeben. Es ist in erster Linie ein Buch für Jugendliche in Erziehungshilfen selbst, doch auch eine Fundgrube für sozialpädagogische Fachkräfte, Eltern und interessierte Laien.

Welche Rechte haben Kinder und Jugendliche gegenüber den Erwachsenen in ihrem Umfeld? Welche Formen der Unterstützung durch das Jugendamt gibt es und welche Rechte bzw. Spielräume haben junge Menschen hierbei? Diese und weitere Fragen werden in jugendgerechter Sprache beantwortet.

Mehr Informationen hier