20 Aug

Migrationsrecht – Schulungen und Workshops für Beratende

Anknüpfend an die erfolgreichen Schulungsreihen der vergangenen Jahre organisiert die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales auch in diesem Jahr  wieder Fortbildungen im Bereich des Migrationsrechts und der Migrationsberatung. Zielgruppe der Schulungen sind Mitarbeitende von nicht staatlichen Beratungsstellen sowie ehrenamtlich Beratende. Da sich das Migrationsrecht gerade in diesen Zeiten permanent verändert, ist eine fachkundige Beratung der Zugewanderten umso wichtiger, um ihre Rechte zu sichern. Die Schulungen sind so konzipiert, dass sie die Lerninhalte nah an der Beratungspraxis mit anwendungsbezogenen Beispielen verständlich vermitteln.
Die Teilnahme an den Schulungen ist kostenfrei. Man muss sich aber verbindlich anmelden. Pro Beratungsstelle können maximal zwei Personen teilnehmen, damit viele Einrichtungen profitieren können.

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13 Aug

Datensammlung Afghanistan: Gefährliches Land

Wie gefährlich ist Afghanistan?

Sammlung nationaler und internationaler Medienberichte

### Update 14.08.17

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR), 12.11. 2016, Global Focus – Afghanistan,

abgerufen am 14.08.2017 unter:

http://reporting.unhcr.org/node/4505

[33 % Anstieg der Personen, um die Sorge besteht („people of concern“) im Jahr 2016 auf insgesamt rund 2,36 Mio.; davon 1,8 Mio. Binnenvertriebene, 384 Tsd. zurückgekehrte Flüchtlinge, 60 Tsd. Flüchtlinge, 128 Asylbewerber, 114 Tsd. andere]

### Update 11.08.17

Thomas Ruttig spricht von der höchsten Intensität dieser Phase des Krieges in Afghanistan. Und zwar seit dem Einmarsch der Internationalen Schutztruppe ISAF im Jahr 2001.

http://www.n-tv.de/politik/Warum-ist-Berlin-bei-Afghanistan-so-rigoros-article19979904.html

Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich der verheerende Anschlag in Kabul mit bis zu 150 Toten im Mai gegen die deutsche Botschaft gerichtet hat.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-deutsche-botschaft-war-wohl-anschlagsziel/20177478.html

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11 Aug

Bitte weitersagen: Palästinensische Geflüchtete aus Syrien haben Anrecht auf GFK

Wenn ihr Kids betreut oder Geflüchtete kennt, die Palästinenser/innen sind, bitte weist sie darauf hin, dass sie ihre UNRWA-Papiere (UN Behörde für palästinensische Geflüchtete) beim BAMF vorlegen. Sie haben einen Anspruch auf die Flüchtlingseigenschaft. Dies gilt auch, wenn ihre Bescheide für subsidiären Schutz bereits vorliegen. 
Sollten die UNRWA-Papiere beim Antrag auf Asyl vorgelegt worden sein und dennoch nur subsidiärer Schutz gewährt worden sein, kann man jetzt auf jeden Fall nicht nur dagegen klagen sondern im direkten Dialog mit dem BAMF (ggf. mit einem Anwalt) die Änderung des Bescheids erwirken.
 Fragt eure Mündel und Patenkids, die Eltern können diese Papiere (bereits auf englisch ausgestellt) oft per Scan oder Foto schicken.

11 Aug

Fortbildung am 6.9.2017 von KommMit e.V. zur Asylverfahrensberatung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

KommMit e.V. bietet am 06. September 2017, in der Zeit von 17 bis 19:30 Uhr eine Fortbildung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sozialer Einrichtungen zum Thema „Asylverfahrensberatung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFe)“ an.
Thematisiert werden u.a.: Das Asylverfahren, Begriffsklärungen, gesetzliche Grundlagen und die Umsetzung im konkreten Arbeitsalltag (was ist Asyl, Voraussetzungen für die Antragstellung, Dauer des Verfahrens, Entscheidung des BAMFs und mögliche Rechtsmittel).  Im Zentrum stehen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

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30 Jun

Fortbildung: Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen

Eine Kooperationsveranstaltung vom Flüchtlingsrat Brandenburg und dem Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.

Datum: Mittwoch, 26. Juli 2017, Zeit: 10:00 – 17.00 Uhr

In der Betreuungs- und Beratungsarbeit mit jungen Flüchtlingen und in ihrer ehrenamtlichen Begleitung spielt der Nachzug von Angehörigen eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig scheitert der Nachzug von Geschwistern und/oder Eltern immer häufiger an rechtlichen und faktischen Hürden: Was kann getan werden? Wie sind die rechtlichen Grundlagen, wer darf zu wem und welche Möglichkeiten bestehen auf dem Klageweg? Diese und weitere Fragen werden in unserer Fortbildung zum Familiennachzug beantwortet, es wird Raum für gemeinsamen Austausch und Diskussion geben.

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30 Jun

POSITIONSPAPIER: Sicherung der Schul- oder Berufsausbildung von jungen Geflüchteten in Berlin

Jugendliche und junge Erwachsene, deren Asylantrag abgelehnt wurde, leiden ganz besonders unter der Unsicherheit, die sich für sie aus dieser Ablehnung ergeben. Gerade afghanische Jugendliche sind durch die sich einerseits verschärfende Sicherheitslage und die andererseits immer wider durchgeführten Abschiebeflüge extrem verunsichert.

Passend dazu hat der Bundesverband unbegleiteter Minderjähriger gerade die Ergebnisse einer Befragung veröffentlicht:

Die Antworten aus Wohngruppen, Schulen und Pflegefamilien zeigen durchweg: Minderjährige afghanische Flüchtlinge leiden unter immensen Ängsten und Sorgen, die bis zu massiver psychischer Instabilität führen. Deutlich wird dies in Form von Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Panikattacken und sogar selbstgefährdendem Verhalten. Gleichzeitig entsteht das Gefühl einer Perspektivlosigkeit, das die Jugendlichen in Arbeit, Ausbildung und Alltag umfassend belastet und behindert. Auch die Fachkräfte sehen sich einer außerordentlichen Belastung ausgesetzt, bei dem Versuch, die verängstigten und aufgebrachten jungen Menschen aufzufangen.

Wir, Berlin hilft und Encourage e.V., haben ein Positionspapier erarbeitet, das Vorschläge für eine Ausgestaltung des Bleiberechts gerade für junge Menschen enthält.

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22 Mai

Informationsveranstaltung für Vormünder von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMFe) aus Afghanistan zur Anhörung im Asylverfahren

In Anknüpfung an die Informationsveranstaltung für UMFe am 31.05.2017 gibt es am 14.06.2017 ein Infoveranstaltung für Vormünder, deren Mündel im Asylverfahren stecken. Vortragende wird die Rechtsanwältin Mihriban Terhechte sein. Es geht um das Asylverfahren und die BAMF-Anhörung. Eine verbindliche Anmeldung ist nicht notwendig.
 
Ort und Zeit: 17 – 19:30 Uhr
KommMit e.V.
c/o BBZ
Turmstr. 72
10551 Berlin
 
Rückfragen an: r.schirazi@kommmitbbz.de

 

Die Anhörung beim Bundesamt ist sehr wichtig für alle Asylsuchende weshalb man sich gründlich auf sie vorbereiten sollte, auch als Vormund. Denn dort entscheidet sich, welche Rechte das Mündel in Deutschland bekommt.

In der Anhörung muss das Mündel berichten, warum es geflohen ist und was er oder sie befürchtet, wenn eine Rückkehr in die Heimat droht. Auf der Grundlage der Anhörung entscheidet das Bundesamt dann, ob und welchen Aufenthaltstitel das Mündel bekommt. Dem Vormund kommt im Vorfeld und bei der Anhörung die wichtige Aufgabe zu, das Kindeswohl zu schützen. Eine Aufgabe mit Verantwortung, die einer minutiösen Vorbereitung bedarf.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Vormünder unbegleiteter afghanischer Flüchtlinge. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig. Rückfragen per E-Mail bitte an: r.schirazi@kommmitbbz.de

Mittwoch 14.06.2017 – 17 bis 19:30 im BBZ, Turmstr. 72, 10551 Berlin

17 Jan

18 per Fingerabdruck – Fragwürdiges aus der Ausländerbehörde

Die Ausländerbehörde stellt im großen Stil Geburtsdaten von Minderjährigen auf volljährig um. Immer mehr Vormünder und Betreuer treten mit skurrilen Fällen an unser heran. Da der Trend nicht nachlässt, die Warnung nochmal nachfolgend: Alle Vormünder, die noch keinen Asylantrag für ihr Mündel gestellt haben (Afghanen stehen besonders im Fokus), Beitrag bitte lesen und ggf. mit Rückfragen zu uns kommen:

– Geflüchtete, deren Minderjährigkeit von der Senatsverwaltung bestätigt wurde, laufen nun Gefahr, diese Einschätzung wieder zu verlieren.

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13 Jan

PRO ASYL fordert Kehrtwende im Umgang mit afghanischen Flüchtlingen

PRO ASYL zum aktuellen UNHCR-Bericht zu Afghanistan

Aus Anlass des aktuellen UNHCR-Berichts zu Afghanistan fordert PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt eine Kehrtwende im Umgang mit afghanischen Flüchtlingen und appelliert: »Das BMI, die Innenminister und das Bundesamt müssen die Fakten zur Kenntnis nehmen und handeln.« Alle im Jahr 2016 abgelehnten Asylanträge müssen aufgrund der aktuellen Faktenlage neu überprüft werden, ebenso alle in der Vergangenheit abgelehnten Fälle. Asylgesuche von AfghanInnen müssen individuell, fair und mit Sorgfalt überprüft werden.

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09 Jan

Nächster Termin: Anhörungsvorbereitung Afghanen am 29.01.

Am Sonntag, 29. Januar 2017, 14.00 Uhr veranstalten wir den nächsten Info-Sammeltermin zur Anhörungsvorbereitung von jungen Afghanen und ihren Vormündern, Paten, Betreuern etc. Es wird wieder eine Übersetzung auf Persisch geben.

Wer teilnehmen möchte schickt bitte eine Email an: anmelden@vormund-werden.de

Unsere Plätze sind begrenzt, die maximale Teilnehmerzahl liegt bei insgesamt 30 Personen.

Nähere Infos zum Ort erhalten die Teilnehmer in der Teilnahmebestätigung via Email.