02 Nov

BUMF-Forderungen an Jamaika: Wer Zukunft will, muss auch jugendliche Geflüchtete schützen

Schutz und Teilhabe von minderjährigen Flüchtlingen

Forderungen des Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (Bundesfachverband umF) zum Asyl – und Aufenthaltsrecht anlässlich der Koalitionsverhandlungen .

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21 Okt

Mitteilung des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

„Die Anwendung von Zwang bei der Umsetzung des Verteilverfahrens ist unzulässig. Das SGB VIII sowie die weiteren Verwaltungsvollstreckungsgesetze halten hierzu keine gesetzlichen Grundlagen vor. Die Zuweisungsentscheidung durch die Landesverteilstelle enthält keine Verpflichtung für den jungen Menschen sich an den Zuweisungsort zu begeben, sondern begründet nur die örtliche Zuständigkeit des in Obhut nehmenden Jugendamtes. Wo der junge Mensch letztendlich untergebracht wird, entscheidet sich im Rahmen des Hilfeplanverfahrens aus pädagogischen Gesichtspunkten heraus. Widersetzt sich ein Kind/Jugendliche/r so vehement der Verteilentscheidung, dass Zwang zur Umsetzung erforderlich wäre, so ist diese deshalb zurückzunehmen und das Kind am Ort der vorläufigen Inobhutnahme zu belassen. Dies hat gerade auch ein Gutachten des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. bestätigt und detailliert dargelegt.“

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21 Okt

Familien gehören zusammen!

Presseinformation vom 18. Oktober 2017

Das BBZ-Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und Migrant*innen, der Flüchtlingsrat Berlin e.V. und JUMEN e.V.-Juristische Menschenrechtsarbeit in Deutschland fordern anlässlich der Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/DIE GRÜNEN ein klares Ja zum Familiennachzug.

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19 Okt

Fortbildung unbegleitete minderjährige Geflüchtete im Asylverfahren

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales bietet eine Fortbildung zur rechtlichen Situation von unbegleiteten Minderjährigen im Asylverfahren an. Sie gibt einen Überblick über die rechtliche Vertretung, Besonderheiten im Asylverfahren sowie aufenthaltsrechtliche Aspekte einschließlich des Familiennachzugs im Falle der Gewährung von Schutz.

Referentin: Annette Fölster, Rechtsanwältin // Datum: 10.11.2017 // Uhrzeit: 9 – 16 Uhr // Ort: Dienststelle des Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration, Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin, im großen Konferenzraum // Anmeldung: migrationsrecht-intmig@ariadne-an-der-spree.de

Informationen: 
http://www.berlin.de/lb/intmig/service/beratung/

14 Okt

B-umF: Stellungnahme zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)

„Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union verhandeln aktuell über eine Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Dabei sind grundlegende Änderungen der bisherigen Verordnungen und Richtlinien zu erwarten. Seit der ursprünglichen Veröffentlichung der Reformpläne im Frühjahr 2016 haben mittlerweile der Rat und das Europäische Parlament an einigen Stellen Änderungen eingebracht. Die Vorschläge der EU-Kommission zielen vor allem darauf ab, die Weiterwanderung von Asylsuchenden innerhalb der EU zu verhindern (sog. Sekundärmigration), so dass Asylsuchende im Staat ihrer Erstzuständigkeit verbleiben sollen. Nach Ansicht der Kommission ist die Sekundärmigration einer der Hauptgründe für die Krise des Dubliner Systems und den Streit zwischen den EU-Mitgliedstaaten über die gemeinsame Flüchtlings-und Asylpolitik. Die Reformvorschläge wurden bereits durch ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, scharf kritisiert.

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06 Okt

Asylantrag abgelehnt! Und dann? 
Workshop am 16.10.2017

Asylantrag abgelehnt! Und dann? 
Workshop zu Handlungsoptionen bei Ablehnung
mit Manuel Armbruster von der KUB
 Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.

  • Hast du Fragen zu Ablehnung oder Abschiebung?
  • Was muss man tun, wenn man einen Ablehnungsbescheid bekommt?
  • Welche Fristen gibt es?
  • Welche Möglichkeiten gibt es nach einer Ablehnung?
  • Wo bekommt man Hilfe und Information?

Montag, 16.10.2017 um 14 -17 Uhr

Dütti-Treff­: Urbanstraße 48e, 10697 Berlin

Workshopsprachen: Deutsch, Arabisch, Farsi

Anmeldung und Infos:
 dabei.sein@die-freiwilligenagentur.de | 0176 – 432 459 35

30 Jun

POSITIONSPAPIER: Sicherung der Schul- oder Berufsausbildung von jungen Geflüchteten in Berlin

Jugendliche und junge Erwachsene, deren Asylantrag abgelehnt wurde, leiden ganz besonders unter der Unsicherheit, die sich für sie aus dieser Ablehnung ergeben. Gerade afghanische Jugendliche sind durch die sich einerseits verschärfende Sicherheitslage und die andererseits immer wider durchgeführten Abschiebeflüge extrem verunsichert.

Passend dazu hat der Bundesverband unbegleiteter Minderjähriger gerade die Ergebnisse einer Befragung veröffentlicht:

Die Antworten aus Wohngruppen, Schulen und Pflegefamilien zeigen durchweg: Minderjährige afghanische Flüchtlinge leiden unter immensen Ängsten und Sorgen, die bis zu massiver psychischer Instabilität führen. Deutlich wird dies in Form von Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Panikattacken und sogar selbstgefährdendem Verhalten. Gleichzeitig entsteht das Gefühl einer Perspektivlosigkeit, das die Jugendlichen in Arbeit, Ausbildung und Alltag umfassend belastet und behindert. Auch die Fachkräfte sehen sich einer außerordentlichen Belastung ausgesetzt, bei dem Versuch, die verängstigten und aufgebrachten jungen Menschen aufzufangen.

Wir, Berlin hilft und Encourage e.V., haben ein Positionspapier erarbeitet, das Vorschläge für eine Ausgestaltung des Bleiberechts gerade für junge Menschen enthält.

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