22 Okt

Fortbildung des Transaidency e.V. – Bewerbungstraining in 3 Modulen

Im November bietet Transaidency e.V. im Rahmen des Berufsorientierungsprojekts “Moabiter Möglichkeiten” ein Bewerbungstraining in 3 Modulen an. Wie weckt man mit einem Anschreiben das Interesse des zukünftigen Arbeitgebers? Wie gestaltet man einen Lebenslauf interessant? Wie präsentiert man sich mit seinen Fähigkeiten im Bewerbungsgespräch erfolgreich? Die Teilnehmer_innen gestalten ihre ganz individuellen Bewerbungsunterlagen und bereiten sich im Rollenspiel praktisch auf Bewerbungsgespräche vor. Referentin ist Mirijam Lorch (Wirtschaftspsychologin, Yogalehrerin, langjährige Erfahrung im Personalbereich).
 Gesucht werden Teilnehmer_innen zwischen 18 und 27 Jahren, die Lust und Zeit haben mitzumachen!

Datum: 02.11.2017 / 09.11.2017 / 16.11.2017 // Uhrzeit: jeweils von 14.30 – 17.30 Uhr // Ort: Stadtschloss Moabit, Rostocker Straße 32, 10553 Berlin, 2. Etage, Computerraum // Anmeldung bis zum 27.10.2017: tabea.henrichs@transaidency.org //
 Informationen: 
http://transaidency.org/moabiter-moeglichkeiten/

21 Okt

Fachveranstaltung “Geflohen, männlich und unter Verdacht“


Alleinstehende junge geflüchtete Männer werden in der Öffentlichkeit häufig als problematisch/auffällig wahrgenommen und Fluchtgründe auf ausschließlich materielle Gründe reduziert. Vorrangig konzentriert sich die Unterstützung auf Familien, Kinder und Frauen. Die jungen Männer bleiben oft „ungesehen”. Andererseits ist die Beobachtung dieser Männer durch die Gesellschaft ungleich größer als bei Frauen oder Familien mit Fluchthintergrund, bestehende Vorurteile werden durch die Berichterstattung einiger Medien noch unterstützt.

 Die Fachtagung soll die Lebenssituation der jungen Männer betrachten, wie gehen sie mit der langwierigen bürokratischen Realität und der damit verbundenen ungewissen Zukunft um? Welche Perspektiven haben sie?
 Die genannte Zielgruppe soll bei der Fachveranstaltung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden, ihre besondere Situation diskutiert und für das Land Berlin einheitliche Handlungsstrategien erarbeitet werden. Neben einem fachlichen Einstieg in die Thematik werden in verschiedenen Workshops zu den Bereichen Gesundheit, Zugang zum Arbeitsmarkt, Familiennachzug und freiwilliges Engagement Praxiserfahrungen ausgetauscht. Im Anschluss sollen Forderungen erarbeitet werden, die eine Verbesserung der aktuellen Situation bewirken können.

Datum: 15.11.2017 // Uhrzeit: 9:30 – 16 Uhr // Ort: Jugendhaus CHIP, Reichenberger Str. 44/45, 10999 Berlin // Anmeldung bis zum 10.11.2017: re.reinke@t-online.de

20 Okt

GEBEWO: Mein Weg zum Wohnen – Trainingskurse zu den Themen Wohnungssuche und Wohnen

Die GEBEWO-Soziale Dienste-Berlin hat die Schulungsreihe “Mein Weg zum Wohnen“ entwickelt und bietet diese gemeinsam mit einem schriftlichen Leitfaden und interaktiven Kursmaterialien an. In der Kursreihe werden wichtige Informationen zu den Themen Wohnungssuche und Wohnen vermittelt. Damit können die Teilnehmer_innen besser informiert in die Wohnungssuche starten, sie kennen ihre Rechte und Pflichten und wissen Bescheid, wie sie mit Schwierigkeiten zum Thema Wohnen umgehen können. Die Kurse werden in Bulgarischer, Rumänischer und Arabischer Sprache angeboten. Die Kurse starten Ende 2017. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: wohnpass@gebewo.de // Termine werden demnächst auf der Website veröffentlicht.

Informationen:
http://mein-weg-zum-wohnen.de/kurse.html

11 Okt

Film- und Comic-Workshops für Jugendliche

Film Workshop

Filming Encounters ist ein Projekt des Vereins zur Jugendförderung des DGB, Landesbezirk Berlin-Brandenburg e.V., des AWO Kreisverbands Berlin-Mitte e.V. und der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V. in Kooperation mit der ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.
Filming Encounters wird unterstützt durch das Programm MeinLand – Zeit für Zukunft der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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11 Okt

Workshop „Kinder und Jugendliche in Flüchtlingsunterkünften – Ein Austauschtreffen zwischen Fachkräften und Jugendlichen“ am 19.10.2017

Am 19.10.2017 findet der Workshop „Kinder und Jugendliche in Flüchtlingsunterkünften – Ein Austauschtreffen zwischen Fachkräften und Jugendlichen“ in Berlin statt. Der Workshop wird organisiert und durchgeführt vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) und der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB e.V.). In diesem Workshop haben Jugendliche, die in Flüchtlingsunterkünften leben/gelebt haben, und haupt- bzw. ehrenamtlich Mitarbeitende in Flüchtlingsunterkünften die Möglichkeit sich über Beteiligung, Herausforderungen und Handlungsansätze in Bezug auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften auszutauschen.

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07 Okt

Berufssprachkurse im Oktober und November

A&QUA gGmbH (Gesellschaft für Bildung, Arbeit und Qualifizierung) bietet neue Deutschkurse an. Zusätzlich zu den Basismodulen B2 und C1 stehen nun auch Spezialmodule mit niedrigeren Zielniveaus bereit. Ziel der Spezialmodule ist das Erreichen von allgemeinen Deutschkenntnissen auf dem Sprachniveau A2 bzw. B1 für Teilnehmende, die im Integrationskurs das entsprechende Level nicht erreichen konnten. So haben Zugewanderte die Möglichkeit, ihre berufsbezogenen Deutschkenntnisse zu verbessern, obwohl bereits das gesamte Stundenkontingent des Integrationskurses ausgeschöpft wurde. Die Kurse vermitteln Deutschkenntnisse mit konkretem Bezug zum Berufsleben und bereiten auf die Abschlusszertifikate telc Deutsch Beruf B1/B2/C1 vor.

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04 Okt

Beuth-Hochschule: 4-Stufen-Programm für Geflüchtete

Refugees@Beuth ist ein Projekt an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, das Geflüchtete unterstützt, die in Deutschland studieren möchten. Unter den Geflüchteten sind viele Menschen mit einem großen Bildungsinteresse, mit Hochschulreife oder auch angehende AkademikerInnen, die ihr Studium abschließen möchten, um in Deutschland Fuß zu fassen. Die Beuth-Hochschule hat daher ein 4-Stufen-Programm entwickelt. Ziel der geplanten Maßnahmen ist es einen bildungs- und gesellschaftspolitischen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Deutschland zu leisten. Adressaten sind bildungs- und studieninteressierte Geflüchtete. In dem 4-Stufen-Programm sollen Geflüchtete zunächst breit über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informiert werden, eine Orientierung über das bundesdeutsche Bildungssystem und das MINT Studienangebot erhalten und durch aufeinander aufbauende Veranstaltungen auf ein Fachstudium an der Beuth Hochschule für Technik vorbereitet werden. Interessierte können sich anmelden unter der folgenden E-Mail-Adresse: refugees@beuth-hochschule.de

Nächste Informations- und Willkommensveranstaltung:

20.10.2017 // Uhrzeit: 9.30 – 12 Uhr // Ort: Luxemburger Straße 20a, 13353 Berlin, Haus Gauß, Raum B501 //
Informationen:
https://projekt.beuth-hochschule.de/welcome/

15 Sep

Offener Brief: Medizinische Altersschätzungen abschaffen!

Sehr geehrte Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, Frau Scheeres,

die Beantwortung der aktuellen Kleinen Anfrage zu Altersschätzungen bei minderjährigen Ausländern hat in Helferkreisen nur noch zwei Dinge ausgelöst: Ungläubigkeit und Empörung. Das einzige, was sich aus unserer Sicht bei diesem Thema in den letzten beiden Jahren verbessert hat, sind die Textbausteine der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Die Antworten stehen komplett konträr zu dem, was Beratungsstellen tagtäglich in der Praxis erleben. Fakt ist, dass Jugendliche, die sich gegen eine Volljährigkeit als Ergebnis der sogenannten qualifizierten Inaugenscheinnahme wehren (und nicht nur die), nach wie vor obdachlos werden, so sensibel ist die Überleitung ins Erwachsenensystem. Auch der erlebte zwischenmenschliche Umgang mit den betroffenen Jugendlichen steht im krassen Kontrast zu den scheinbar wertschätzenden Worten in dieser Kleinen Anfrage. Auch der Charité fehlt es an Einfühlungsvermögen: Zuletzt wurde ein Jugendlicher bei einer medizinischen Begutachtung zu seinem Alter solange bedrängt, sich vollständig auszuziehen, bis er angefangen hat zu weinen. Diese sehr sichtbare Angst des Jugendlichen hat das Personal vor Ort in keinster Weise irritiert. Vielmehr wurde der weiter bestehende Widerstand des Jugendlichen zum Anlass genommen, den begleitenden Ehrenamtlichen damit zu drohen, dass man ihnen die verweigerte Untersuchung in Rechnung stellen würde. Die Drohung darf durchaus vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass die Termine mit Röntgen- und Zahnuntersuchung sowie körperlicher Begutachtung der Charité pro Fall vierstellige Beträge einbringen. Nur für was?

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16 Aug

Auftaktveranstaltung „Gemeinsam Mittendrin Gestalten – Geflüchtete Jugendliche stärken“

Wann? 21.09.2017, 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo? SharehausRefugio, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin
Wer? Fachöffentlichkeit aus Selbstorganisationen, Verwaltung, Politik, Praxis

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16 Aug

Auf Farsi und Deutsch: Tipps von Careleavern zum Hilfeplanverfahren

Der 18. Geburtstag steht bevor, doch wie geht es dann weiter? Erfahrungen und Tipps von Careleavern für Careleaver zum Hilfeplanverfahren auf den neuen Flyern vom Careleaver Kompetenznetz auf Deutsch und Farsi helfen bei der Vorbereitung.

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