16 Aug

Auftaktveranstaltung „Gemeinsam Mittendrin Gestalten – Geflüchtete Jugendliche stärken“

Wann? 21.09.2017, 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo? SharehausRefugio, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin
Wer? Fachöffentlichkeit aus Selbstorganisationen, Verwaltung, Politik, Praxis

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11 Aug

Bitte weitersagen: Palästinensische Geflüchtete aus Syrien haben Anrecht auf GFK

Wenn ihr Kids betreut oder Geflüchtete kennt, die Palästinenser/innen sind, bitte weist sie darauf hin, dass sie ihre UNRWA-Papiere (UN Behörde für palästinensische Geflüchtete) beim BAMF vorlegen. Sie haben einen Anspruch auf die Flüchtlingseigenschaft. Dies gilt auch, wenn ihre Bescheide für subsidiären Schutz bereits vorliegen. 
Sollten die UNRWA-Papiere beim Antrag auf Asyl vorgelegt worden sein und dennoch nur subsidiärer Schutz gewährt worden sein, kann man jetzt auf jeden Fall nicht nur dagegen klagen sondern im direkten Dialog mit dem BAMF (ggf. mit einem Anwalt) die Änderung des Bescheids erwirken.
 Fragt eure Mündel und Patenkids, die Eltern können diese Papiere (bereits auf englisch ausgestellt) oft per Scan oder Foto schicken.

11 Aug

Fortbildung am 6.9.2017 von KommMit e.V. zur Asylverfahrensberatung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

KommMit e.V. bietet am 06. September 2017, in der Zeit von 17 bis 19:30 Uhr eine Fortbildung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sozialer Einrichtungen zum Thema „Asylverfahrensberatung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFe)“ an.
Thematisiert werden u.a.: Das Asylverfahren, Begriffsklärungen, gesetzliche Grundlagen und die Umsetzung im konkreten Arbeitsalltag (was ist Asyl, Voraussetzungen für die Antragstellung, Dauer des Verfahrens, Entscheidung des BAMFs und mögliche Rechtsmittel).  Im Zentrum stehen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

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11 Aug

Panter-Preis der taz für die Flüchtlingspaten Syrien! Stimmt mit ab!

In den letzten Wochen halfen die Flüchtlingspaten Syrien uns erfolgreich dabei, Hebatullah (12) und Nour (7) zu ihrem Bruder Raed (17) nach Berlin zu holen. Raed ist als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling gekommen und darf seine Eltern nach Deutschland holen – die beiden Geschwister sollen aber – laut verschärfter Bestimmungen an deutschen Botschaften – zurückbleiben.  Mit Hilfe der Flüchtlingspaten haben wir Geld gesammelt und sie unterstützen professionell die notwendigen Formalitäten über das Landesaufnahmeprogramm Berlins.

Auch wenn das am eigentlichen Skandal nichts ändert, dass zwar Eltern, aber nicht minderjährige Geschwister zu unbegleiteten Minderjährigen nachziehen dürfen – ist es in diesem Einzelfall eine großartige Unterstützung – also  bitte für die Flüchtlingspaten abstimmen!

Hier geht’s zur Abstimmung: http://www.taz.de/Die-Leserinnenwahl-beginnt/!164826/

18 Jul

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schule und unterliegen der Schulpflicht

…egal woher sie kommen und unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status!

Geflüchtete Jugendliche, die noch nicht 10 Jahre Schulzeit hinter sich gebracht haben unterliegen im Land Berlin der Schulpflicht. Dies bezieht sich auf Regelschulen (Grundschulen und weiterführende allgemein bildende Schulen) und ist unabhängig vom aufenthaltsrechtlichen Status, d.h., es schließt auch die Jugendlichen mit einer Duldung ein. Diese Regelung gilt auch für ältere junge Geflüchtete, selbst wenn es absehbar ist, dass sie nicht vor dem 20. Lebensjahr ihre Schulzeit ( 10. Schuljahr) abgeschlossen haben können. Dies wurde bereits 2014 vom Verwaltungsgericht bestätigt.

Wie das Land Berlin insgesamt Zugang zu Schule und Bildung für geflüchtete und migrierte Kinder und Jugendliche organisiert, die meist ohne Deutschkenntnisse hier ankommen, ist dem Leitfaden zu entnehmen: www.fluechtlingsinfo-berlin.de/fr/pdf/Leitfaden_SenBJW_2016_Kita_Schule.pdf: „Leitfaden zur Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in die Kindertagesförderung und die Schule“

Es kann gute Gründe geben, warum sich ein junger Geflüchteter für den Besuch eines OSZ entscheidet und dabei auf seine weitere Schulpflicht verzichtet. Ein OSZ ist keine weiterführende allgemein bildende Schule. Im Einzelfall muss das aber gut überlegt sein. Das BBZ bietet Beratung dazu an. Für Fragen steht bei encourage e.V. auch Sabine Speiser zur Verfügung: s.speiser@encourage-ev.de

09 Jul

Noch wenige Tage: Schulplätze sichern!

von Dr. Sabine Speiser

An alle, die jugendliche Geflüchtete mit und ohne Eltern begleiten:

Viele junge Geflüchtete haben mit viel Mühe in Willkommensklassen unterschiedlicher Qualität deutsch gelernt im Laufe des jetzt zu Ende gehenden Schuljahres. Aber  nur wenige haben so schnell und gut gelernt, dass sie im neuen Schuljahr tatsächlich eine Berufsausbildung beginnen können und gute Perspektiven hätten die Berufsschule zu schaffen. Leider noch weniger haben die Chance in eine Regelklasse eines Gymnasiums zu wechseln.

Wenn also die Jugendlichen, die ihr begleitet, eine Berufsausbildung anstreben, ist der nächste Schritt ein BQL an einem OSZ (berufsqualifizierender Lehrgang an einem Oberstufenzentrum, http://www.oberstufenzentrum.de/berufsqualifizierender-lehrgang-bql-vz-im-11-schuljahr). Die OSZ richten sich darauf ein, verstärkt DAZ (Deutsch als Zweitsprache) im kommenden Schuljahr anzubieten. Damit könnten geflüchtete Jugendliche unabhängig von ihren schulischen Abschlüssen aus den Herkunftsländern die Voraussetzungen schaffen nach einem weiteren Jahr tatsächlich eine Berufsausbildung zu starten.

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07 Jul

Wir stellen uns vor – besucht uns beim Festival Offenes Neukölln!

Unten auf arabisch / النص مترجم في الاسفل باللغة العربية

Unten auf persisch / ترجمه ی فارسی متن زیر در پایین صفحه موجود می باشد.

Zur Facebook-Veranstaltung: www.bitly.com/kotti

Can you escape? Junge Geflüchtete brauchen Hilfe

Die Jugendlichen sind nach langer Flucht quer durch Europa entkommen – oder? Für viele fühlt es sich immer noch nicht so an. Sie sind zwar in Sicherheit, aber ihre Asylanträge oder Familiennachzüge werden abgelehnt, die Schule ist schwer, das Heimweh noch schwerer. Weiterhin brauchen die jungen Geflüchteten engagierte Ehrenamtliche, die ihnen die geöffnete Tür in die deutsche Gesellschaft sein wollen.

 

 

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03 Jul

jmd2start-Abschlusstagung: Teilhabe für junge Geflüchtete ermöglichen und gestalten, 13. September 2017

„Ich möchte deutsche Freunde finden“, „Meine Familie soll endlich bei mir sein“, „Ich dachte, in Deutschland ist alles viel leichter.“

Zuhören, wenn junge geflüchtete Menschen über ihre Wünsche berichten, ist in der Beratungsarbeit der Jugendmigrationsdienste (JMD) die Basis, um gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.

An bundesweit 24 JMD-Standorten wurde seit 2015 im Modellprojekt „jmd2start“ erprobt, wie Teilhabe für junge geflüchtete Menschen ermöglicht und gestaltet werden kann. Bewährte Methoden wurden weitergedacht und neue Möglichkeiten gesucht. Perspektiven für junge Geflüchtete entstehen vor allem in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern: In Kiel hat sich zwischen Jugendamt, Jugendhilfe und JMD eine erfolgreiche Zusammenarbeit für junge Volljährige entwickelt – in Regensburg engagiert sich eine starke Zivilgesellschaft für die Rechte von Geflüchteten – in Bad Kreuznach baut ein ehrenamtliches Tandem-Programm Brücken für persönliche Begegnungen.

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30 Jun

Fortbildung: Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen

Eine Kooperationsveranstaltung vom Flüchtlingsrat Brandenburg und dem Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.

Datum: Mittwoch, 26. Juli 2017, Zeit: 10:00 – 17.00 Uhr

In der Betreuungs- und Beratungsarbeit mit jungen Flüchtlingen und in ihrer ehrenamtlichen Begleitung spielt der Nachzug von Angehörigen eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig scheitert der Nachzug von Geschwistern und/oder Eltern immer häufiger an rechtlichen und faktischen Hürden: Was kann getan werden? Wie sind die rechtlichen Grundlagen, wer darf zu wem und welche Möglichkeiten bestehen auf dem Klageweg? Diese und weitere Fragen werden in unserer Fortbildung zum Familiennachzug beantwortet, es wird Raum für gemeinsamen Austausch und Diskussion geben.

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